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17. August 2014

Rote Linsensuppe mit Minzbutter / Kırmızı Mercimek Çorbası

Eine meiner Lieblingssuppen in der türkischen Küche ist die rote Linsensuppe. Fix gekocht, gelingsicher, sättigend und auf einer türkischen Tafel immer willkommen. Ich habe eh manchmal das Gefühl, dass Türken viel lieber die traditionelleren Gerichte bevorzugen als irgendeinen aufwendigen Schnickschnack, welchen sie nicht kennen. Und das ist jetzt keineswegs respektlos oder geringschätzig gemeint! Im Gegenteil, ich find das super, so weiß man immer, was man Gästen servieren kann, ohne ein schlechtes Gefühl zu haben. Und ich selber freue mich immer, wenn das serviert wird und es wird mir nie zu langweilig. Gibt es vorweg diese Suppe oder eine Joghurtsuppe oder vielleicht die türkische Nudelsuppe ist es in jedem Fall authentisch und man macht auf keinen Fall etwas falsch. Daher wurde es höchste Zeit für eine Neuauflage auf dem Blog.


So häufig wie diese Suppe gekocht wird, so viele verschiedene (aber alle gleichsam simple) Zubereitungsmethoden gibt es. Im RaEdU wird sie schon immer so gemacht und bisher hat sich auch noch keiner beschwert. (Bis auf den Besten Ehemann von allen natürlich, der aber bekanntlich mit fleischlosen türkischen Gerichten oft nicht viel anfangen kann.) Man kann die Suppe auch am Tag danach noch hervorragend essen. Sollte sie dann schon etwas angedickt sein, einfach mit ein wenig Brühe oder Wasser aufkochen. 

Für 4 Personen braucht Ihr also:

200g rote Linsen
1 kleine Kartoffel, geschält und grob gewürfelt
1 Möhre, geschält und grob gewürfelt
1 Zwiebel, geschält und grob gewürfelt
1l Gemüsebrühe
3 EL Butter
1 EL getrocknete Pfefferminze
Salz 
Pfeffer
Zitronensaft

(Zubereitungszeit: 30 Min)

Linsen, Kartoffel, Möhren und Zwiebel in einen Topf geben, mit Gemüsebrühe auffüllen und zum Kochen bringen. Dann Hitze reduzieren und ca. 20 Min. köcheln lassen, bis die Zutaten weich sind. 

Mit einem Mixer anschließend die Suppe pürieren und kurz beiseite stellen.

In einer Pfanne oder in einem kleinen Topf die Butter schmelzen und die Minze darin anrösten, bis sie duftet. Die Minzbutter in die Suppe geben, umrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Mit Fladenbrot und Zitronenvierteln servieren. (Türken lieben Fladenbrot und vor allem Zitrone!)

Viel Spaß beim Nachmachen! 

10. Juli 2014

Käse-Lauch-Suppe

Wenn der deutsche Sommer hier einen auf Herbst macht, dann ist es vollkommen in Ordnung, wenn man anfängt, Sachen zu kochen, die im Sommer eigentlich nichts verloren haben. So wie eine Käse-Lauch-Suppe zum Beispiel. 


Gut, es ist jetzt keine Suppe mit einem besonders edlen Ruf, aber - und ich glaube dies kann keiner bestreiten - sie schmeckt einfach extrem gut. Besonders an Tagen, an denen das Wetter nichts außer Regen und Wolken und Grau und Kalt bereithält. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere unter Euch jetzt heimlich den Wunsch verspürt, mal wieder eine Käse-Lauch-Suppe zu essen. Gebt es zu!! (Dass sich das Wetter jetzt so langsam wieder bessert, ist dabei total nebensächlich.)

Zudem ist sie sehr schnell gemacht, was meinem plötzlichen Heißhunger darauf sehr gelegen kam. Man braucht nur wenige Zutaten und sie schmeckt trotzdem. Sie lässt sich natürlich auch gut einen Tag vorher kochen und wird nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch einen Ticken besser. 

Mit knusprigem Baguette oder frischem Brot ist es nicht nur eine Partysuppe, sondern tollstes Comfortfood. Hach...

Und so schnell kocht man einen Pott Käse-Lauch-Suppe, hier die pure Variante mit Hack aber sonst ohne SchnickSchnack:

500g Hackfleisch
2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
1L Rinderbrühe
400g Schmelzkäse
Öl
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Öl in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebel anbraten. 

Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Lauch dazugeben, einige Minuten mitbraten und anschließend mit der Brühe auffüllen, bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. 

Schmelzkäse einrühren, weitere 15 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

13. Oktober 2013

Kürbissuppe

Erstmal klarstellen, was für eine harte Sau man ist und im Sommerjäckchen bei diesen Temperaturen unterwegs sein! Später zuhause angekommen merken, dass das nicht so die allerbeste Idee des Tages war und sich freuen, dass im Kühlschrank noch ein Rest dieser scharfen Suppe ist, welche schön unauffällig von innen wärmt und ein wohliges Gefühl in der Bauchgegend hinterlässt. 


Mit den Gewürzen und damit meine ich eigentlich nur den Chili darin, kann man variieren, bzw. sollte man aufpassen. Dann kann diese Suppe nämlich schnell schon mal von "Wow, toll, großartig, das will ich jetzt jeden Tag essen" (Ich) zu "Brot, verdammt Brot oder von mir aus Joghurt, aber schnell" (Andere) springen, aber sonst ist eine Kürbissuppe im nasskalten Herbst so ziemlich die beste Idee, die man haben kann. Jedenfalls weit besser, als in unpassender Kleidung durch die Weltgeschichte zu hüpfen.

Für 4 Personen:

1 Hokkaido-Kürbis, gewaschen, von schadhaften Stellen befreit und in Würfel zerteilt
1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
1l Gemüsebrühe
25g frischer Ingwer, geschält und gerieben
1 TL Currypulver
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 TL Garam Masala
1 Prise Chiliflocken (optional)
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Kürbiskernöl zum Beträufeln

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min)

Zwiebeln in etwas Olivenöl dünsten und die Kürbiswürfel sowie den Ingwer dazugeben. Mit Brühe aufgießen und die Gewürze hinzufügen.

25 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Die Suppe als letztes pürieren und vor dem Servieren mit einigen Tropfen Kürbiskernöl beträufeln.

Viel Spaß beim Nachmachen!

18. Oktober 2012

Linsensuppe

Es ist ja nicht so, dass mich ein vernachlässigter Blog, nichtvorhandene Ideen oder die sich temporär verabschiedende Lust auf’s Kochen irgendwie stören würden. Glücklicherweise gehöre ich zu der Sorte Mensch, die auch tagelang Nudeln essen kann, ohne dass es langweilig wird. Und darüber hinaus war ich auch noch so schlau, jemanden zu heiraten, der sich nicht daran stört, wenn ich mal kein Abendessen gezaubert habe. Die Vorstellung einer fürsorglichen türkischen Ehefrau hat mein Mann nämlich schon lange aufgegeben. Was er aber nicht aufgegeben hat, ist die Ansicht, dass an einem Fußball-Länderspiel-Abend, bei dem es für Deutschland auch echt um was geht, nicht Fußballessen serviert wird. Zu Fußballessen gehört für ihn beispielsweise Fleisch, Fleisch oder Fleisch oder aber schon mal Fleisch.

Das habe ich aber leider nicht mehr auf dem Schirm gehabt und wetterbedingt eine Linsensuppe gekocht:


GOTT SEI DANK habe ich sie wenigstens mit Speck gemacht, das muss so eine Art übernatürliche Fügung gewesen sein, denn eigentlich vermeide ich diese Zutat und nein, da kommt jetzt nicht der Türke in mir hervor. In meinen Augen kann Speck nämlich einfach nix. Deswegen lasse ich es meistens weg oder ersetze es durch Sucuk, was eh viel leckerer ist.

Zum Schluss hat er die Suppe aber viel besser als das Spiel gefunden und daher kommt hier das Rezept für 4:4, äh...ich mein 4:

1 Stange Lauch, geputzt, gewaschen, längs halbiert und in feine Streifen geschnitten
125g Speck, quer in feine Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
240g rote Linsen
1,2l Gemüsebrühe
4 EL Zitronensaft
2 EL Crème fraîche
Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Lauch Speck und Knoblauch darin unter Rühren 2 Min. andünsten.

Die Linsen dazugeben und 2-3 Min. mitdünsten. Brühe angießen, mit Salz und Cayennepfeffer würzen und alles bei mittlerer Hitze 8-10 Min. kochen.

Zitronensaft und Crème fraîche untermischen und kurz kochen lassen. Wenn nötig mit Salz abschmecken und servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!

6. März 2012

italienische Gemüsesuppe / Minestrone

Verzeiht, dass ich den Blog in letzter Zeit ein wenig vernachlässige und wenn ich mich melde, dann wieder mal nur mit so 'ner öden Suppe oder mit sinnfreien Belanglosigkeiten. Ich bin aber immer noch dabei, mich in die Kleidergröße zu hungern, die ich vor Weihnachten hatte. Mir ist da nämlich so ein Skiurlaub in Bayern dazwischengekommen und nach 10 Tagen viel zu vieler Schweinereien (zum Essen) und viel zu wenig Ski, muss ich leider wieder ein wenig konsequenter werden in dem, was ich so zu mir nehme. Apropos Urlaub. Habt Ihr schon mal Germnknödel probiert? So mit richtig viel flüssiger Butter und Mohn und so? OMFG, sag ich da nur, OMFG! Geil!

uuhhh... instagram. (raedukochblog, btw)
Die ca. 43 Stück, die während des Urlaubs den Weg in meinen Magen gefunden haben, zwangen mich also auch gestern zu einer Suppe. Eine meiner Lieblingssuppen, weil sie gesund und sehr schnell gemacht ist, dem Gatten schmeckt, satt macht und gesund ist und schnell gemacht und der beste Ehemann von allen isst sie auch ganz gerne. Eine Minestrone.



Und wer jetzt dran zweifelt, sollte sich schnell das Rezept notieren, 3-4 Personen zusammentrommeln und es mal ausprobieren:

2 Möhren, in dünne Scheiben geschnitten
1 Stange Porree, in dünne Scheiben geschnitten
1 Zucchini, gewürfelt
3 Tomaten, gehäutet und gewürfelt 
oder
1 Dose gewürfelte Tomaten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
75g Suppennudeln
75g weiße Bohnen (aus'm Glas), abgebraust
75g Erbsen (TK oder Dose), bei Dose abgebraust
Olivenöl
1L Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
Salz
Pfeffer
Salbei
ein wenig Parmesan, gehobelt oder gerieben

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Öl erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten.
Möhren, Porree, Zucchini und Knoblauch dazufügen und ein Weilchen mitdünsten.
Mit Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt dazugeben und mit Pfeffer und Salbei würzen. Aufkochen.

Suppennudeln unterrühren und das Ganze ca. 10 Min. bei schwacher Hitze vor sich hinköcheln lassen.

Nach 10. Min. die Tomaten dazugeben und weitere 10 Min. köcheln lassen.

Zum Schluss die Bohnen und Erbsen in der Suppe warm werden lassen und Basilikum dazugeben. Für den Spaß an der ganzen Sache gerne noch mit ein wenig Parmesanhobeln bestreuen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

9. Februar 2012

Kartoffel-Kohlrabi-Eintopf mit Sucuk

..und ein paar Möhrchen waren auch drín.


Inspiriert hat mich die aktuelle essen & trinken und überzeugt der Inhalt meines Kühlschranks, in welchem noch Möhren und Kohlrabi lagen, die aufgebraucht werden mussten.
In der essen & trinken wird der Eintopf mit Chorizo gemacht, ich habe aber natürlich Sucuk genommen. Gott, ich stehe total auf Sucuk! Auch so ein Sache, weswegen ich nie Vegetarier werden könnte.

Der Eintopf ist ziemlich fix gemacht, nur das schälen und schnibbeln des ganzen Gemüsezeugs nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Das nervt mich am meisten beim Kochen. Da wünscht man sich echt 'nen Kochazubi im ersten Lehrjahr an seiner Seite. (Hey, ich darf das sagen, ich musste während meiner Ausbildung auch für sowas herhalten!)

Jedenfalls war der Eintopf perfekt für einen kalten Winterabend und die leichte Schärfe des Sucuk genau richtig dazu. (Sucuk kann man in scharf und in normal kaufen.)

Also legen wir los, mit diesem leckeren Eintopf, den man für 4 Personen zubereiten kann, auch wenn man nur zu zweit ist, denn dann hat man nämlich auch noch am nächsten Tag was davon:

1kg festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
3 Möhren, geschält und gewürfelt
1 Kohlrabi, geschält und gewürfelt
2 Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt
1,5 l Gemüsebrühe
etwas Butter
2 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
Muskat
1- 1,5 Parmak Sucuk (türk. Knoblauchwurst), gewürfelt

(Zubereitungszeit: 45 Min.)

Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Kohlrabi in der Butter anschwitzen, salzen und pfeffern.

Gemüsebrühe dazugießen und die Lorbeerblätter hineingeben. Das Ganze aufkochen und dann 20 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nach 20 Min. die Suppe vom Herd nehmen, 1/3 des Gemüses herausnehmen und beiseite stellen, die restliche Suppe leicht anpürieren. Weitere 10 Min. köcheln lassen.

Währendessen Sucuk in wenig Fett einige Minuten von allen Seiten abraten.
Uuuhh, Instagram
Beiseitegestelltes Gemüse wieder in die Suppe geben´und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Auf Teller anrichten und mit Sucuk garnieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!

12. Januar 2012

Gyrossuppe

Gyrossuppe klang für mich im ersten Moment zugegebenermaßen etwas komisch. Irgendwie dachte ich immer, ich fände Suppen mit Fleisch eher eklig. (Ja, ich weiß, ich verstehe es, Euch den Mund wässrig zu machen). Der beste Ehemann von allen schlägt bei sowas auch eher die Hände über dem Kopf zusammen und denkt: "Oh Weib, das schöne Fleisch...welch eine Verschwendung für 'ne Suppe!" Trotzdem kam diese neulich auf den Tisch als eine Art Kompromiss zwischen uns beiden. Eine ziemlich clevere Idee von mir, wie ich fand. Und lecker war sie dann auch, vor allem der Schafskäse, der in der Suppe warm wird und zerfließt. Schafskäse ist überhaupt großartig!


Und so macht Ihr 1 mittelgroßen Topf dieser Suppe, wovon am Ende kaum mehr etwas übrig geblieben ist, ja, so lecker fanden wir die:

200g Chamignons, geputzt und in Würfel geschnitten
1 kleine Gemüsezwiebel, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
500g Gyrosfleisch, mariniert (gibt's bestimmt beim Fleischdealer Eures Vertrauens)
1 große Dose (850 ml) geschälte Tomaten
4 EL Chilisauce (ich griff entgegen meiner Gewohnheiten zur süßen Variante. Warum nochmal??...ach ja..wegen ihm)
1 TL getr. Oregano
100g Feta, zerbröselt
Olivenöl
Salz
Pfeffer
125 ml Wasser oder Gemüsebrühe

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Öl erhitzen und Gyros, Zwiebel und Knoblauch darin kräftig anbraten. Pilze kurz mitbraten, Tomaten, Wasser und Chilisauce dazuegeben und aufkochen. Mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 10 Min. köcheln lassen.

Suppe anrichten und den zerbröselten Feta darauf verteilen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

3. Dezember 2011

Provencalische Kartoffelsuppe

Ziemlich suppenlastig geht es dieser Tage auf dem Blog zu. Und ich kann Euch auch sagen, woran das liegt. Das liegt an der nahezu täglichen Portion Pommes mit Mayo mittags auf dem Weihnachtsmarkt, welcher sich quasi genau vor meiner Nase befindet, wenn ich zur Mittagspause gehe. Abends funktioniert der Verstand dann aber wieder und zwingt mich, etwas "leichter" zu kochen. Zum Beispiel diese provencalische Kartoffelsuppe:


Wobei eine Kartoffelsuppe nicht unbedingt als leichte Kost durchgehen würde. Normalerweise. Aber diese hier ist nicht zu mächtig und schmeckt durch den Ziegenkäse auch nicht mehr ganz nach der typischen Kartoffelsuppe, was auch gut ist, schließlich gibt es am nächsten Tag ja wieder Pommes. Ein Teufelskreis.

Gekocht habe ich diese Suppe, weil ich sie auf einem meiner liebsten Blogs, wenn es um vegetarisches Essen geht, gesehen habe. Mestolo. Sehr schöner Blog, schaut mal rein und lasst Euch inspirieren.

Zutaten für 2 Personen:

2 rote Zwiebeln, geschält und fein gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
200g mehlig kochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 EL Butter
2 TL getrockneter oder frischer Thymian
1 Prise Pul Biber
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsebouilon / -brühe
4 getrocknete Tomaten in Öl, in Streifen geschnitten
10 Oliven ohne Stein (schwarze laut Originalrezept, wir hatten grüne)
80g Ziegenfrischkäse
1-2 TL Honig

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Butter erhitzen und die Zwiebeln darin galsig dünsten. Knoblauch, Thymian und Pul Biber dazu geben und ein wenig mitbraten. Wein und Brühe angießen und aufkochen lassen. Die Kartoffeln dazu geben und das ganze ca. 15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Ziegenkäse in die Suppe geben, kurz weiterkochen lassen, anschließend pürieren und mit Honig abschmecken.

Mit Tomaten und Oliven garnieren, servieren. Lecker, lecker, lecker! Danke Päm. Und weil heute Samstag ist, geht diese Suppe jetzt auch in Tobias' Basar hinein.

Viel Spaß beim Nachmachen!

30. November 2011

Französische Zwiebelsuppe

Meiner momentanen Motivationslosigkeit habt Ihr es zu verdanken, dass auch der November post-technisch eher traurig ausschaut. Ich habe es noch nicht mal geschafft, die Auslosung des Gewinnspiels über die Bühne zu bringen, dafür muss ich mich bei Euch entschuldigen. Das aber habe ich mir fest für morgen Abend vorgenommen! Großes Türken-Ehrenwort. 
Aber kennt Ihr nicht auch solche Tage, wo man zu nix Bock hat, alles vor sich herschiebt, schlecht schlafen kann, morgens total gerädert ist, tagsüber nix auf die Kette bekommt und einfach nur froh ist, abends in Lüllebux mit 'ner Packung Schokoküsse auf der Couch zu liegen? Joa..herzlich willkommen in meiner Welt. 

Wenigstens gab's lecker Essen. Nämlich diese Zwiebelsuppe:


Manchmal wundere ich mich, wie sagenhaft lecker so einfache und schnell gemachte Gerichte schmecken können.

Das braucht Ihr für einen Topf (4 Personen) dieser Suppe, die wie gemacht ist für Tage wie diese:

500g Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
ein wenig Butter
1,5l Brühe (Rind oder Gemüse)
125 ml Weißwein
3-4 Brotscheiben (welche Sorte ist eigentlich egal), getoasted und in Würfel geschnitten
100g Käse, gerieben

(Zubereitungszeit: 30 Min)

Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin gleichmäßig dünsten. Mit Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und die Brühe dazugeben. Ca. 20 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.

Suppe in feuerfeste Schalen geben, Brotwürfel drauf verteilen, Käse drüber streuen und das Ganze für einige Minuten in Ofen schieben, bis der Käse schön verlaufen ist.


Viel Spaß beim Nachmachen!

27. November 2011

Krabbensuppe

Heute beim Blick nach draußen kam mir irgendwie der vergangene Sommer in den Sinn und ich erinnerte mich an die Tage, welche der beste Ehemann von allen und ich in Cuxhaven verbracht haben. Der Beste hat nämlich als Kind ein paar Jahre dort gewohnt und wollte seiner Liebsten mal die Eigentümlichkeiten der deutschen Nordseeküste zeigen.

Cuxhaven hat mir sehr gut gefallen. Die paar Tage dort waren erholsamer als viele andere Urlaube, an die ich mich zurückerinnere. So geht es mir aber immer in solchen Städtchen, wo man nach 20.30h nix mehr zu essen bekommt, weil die Restaurants alle schon um 21h schließen. Das sollte man wissen, sonst steht man ziemlich blöd da, ich spreche da aus Erfahrung.

Da oben kann man ganz gut Fisch essen, hatte ich mir sagen lassen. Wir waren in diesem Restaurant und ich bestellte mir als Vorspeise eine Krabbensuppe, die so so lecker, aber auch so so verdammt mächtig war, dass ich die darauffolgende Fischplatte nicht mehr essen konnte. Beim besten Willen, da ging nix mehr. Das passiert mir leider oft, dass ich mir 'ne fette Vorspeise bestelle, weil ich drohe zu verhungern, wenn ich nicht SOFORT was zu essen bekomme und dann beim Hauptgericht schon so satt bin, dass ich vor mir selber kapitulieren muss. 

Neulich entdeckte ich in meinem Stapel ungelesender Kochbücher eines, welches mir meine Schwiegermutter mal mitgebracht hatte: Deutsche Küche. (Gibt es ein cooleres Geschenk für die türkische Schwiegertochter? Ich behaupte nein!) Und dieses Kochbuch ist toll! Ich weiß gar nicht, wieso ich es so lange so wenig beachtet habe. (Daher ist das heute auch mein Tipp an alle Schwiegermütter mit türkischen Schwiegertöchtern, aber das nur am Rande.)

Das Buch ist unterteilt in die verschiedenen Regionen des Landes und spiegelt deren typischen Gerichte wider, begleitet von ein paar obligatorischen Sätzen zur Region. Natürlich sind die teils recht deftgen Rezepte dieses Buches kein Vergleich zur Brigitte-Diät-Küche, aber das soll es ja auch nicht. Für mich ist es sehr interessant zu lesen und beinhaltet zahlreiche Rezepte, die ich unbedingt mal ausprobieren möchte. So Sonntags oder so. 

Gleich das erste Rezept aus diesem Buch ist diese Krabbensuppe aus Schleswig-Holstein, die ich als kleine Erinnerung an die schönen Tage in Cuxhaven gekocht habe.


Und auch wenn sie nicht ganz an die dort gegessene rankommt, schmeckte sie mir trotzdem sehr gut. Wer jetzt nicht so der Fischfreak ist und befürchtet, die könnte zuviel....Fisch sein, dem empfehle ich, sie als kleine! Vorspeise zu servieren. Dazu eignet sie sich ebenfalls perfekt.

Und nachdem Ihr alle so toll meine Urlaubserinnerungen ertragen musstet, verrate ich Euch hier das Rezept für zwei Personen als Hauptspeise: 

3 Schalotten, in Würfel geschnitten
50g Knollensellerie, in Würfel geschnitten
1 Möhre, in Würfel geschnitten
1/2 gelbe Paprikaschote, oh Wunder...in Würfel geschnitten
40g Butter
1 EL Olivenöl
800 ml Fischfond oder -Brühe
200g Nordsee-Krabben (ohne Schale)
Salz
Pfeffer
30g Krebssuppen- oder Krustentierpaste
einige Dillzweige 

(Zubereitungszeit: super-schnelle Feierabend-Küche, denn fertig in 25 Min.)

Butter und Öl erhitzen und die Schalotten- und Gemüsewürfel darin andünsten, mit Fischfond auffüllen und 10 Min. kochen lassen. 

(Ich habe die Suppe abweichend vom Rezept jetzt noch schnell ein wenig püriert, ist also Geschmacksache).

Die Krabben zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Paste binden und mit Dillzweigen garniert servieren.
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So, das war's jetzt aber noch nicht. Ich nehme mit diesem Rezept jetzt auch noch schnell an ZWEI BLOGEVENTS AUF EINMAL teil. Wahnsinn, oder? 

Einmal das Dauerevent vom foodfreak "Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen (DKduW)" 




Jetzt ist aber Schluss, viel Spaß beim Nachmachen!

25. Oktober 2011

Tomatensuppe mit Orangen-Ciabatta nach Tim Mälzer

Gestern wurde im RaEdU etwas gekocht, was es noch nie zuvor (wie viele Sachen, die er nicht mag) gab, nämlich Tomatensuppe. Nach einem Rezept von Herrn Mälzer. Dass es die gab, verdanke ich der plötzlichen Einsicht meines Mannes, etwas weniger tierische Fette zu sich nehmen zu wollen (Strike!) Das war meine erste eigene Tomatensuppe und die war direkt ein Volltreffer. Wirklich gut gemacht, Tim.


Dazu gab es Orangen-Ciabatta, auch eine Idee von Tim. Hat er auch super gemacht.


Die passten nämlich hervorragend zu dieser fruchtigen Tomatensuppe. S. meinte dazu, die beiden, würden sich gegenseitig befruchten. Auf was für Ideen mein Mann so kommt. Aber recht hat er trotzdem. Passen wirklich gut zusammen, die Tomaten und die Orangen. Wie die Schokolade und die Milch in der Kinderriegel-Werbung. Ist diese Werbung nicht Zucker?

Und das braucht ihr für 4 Teller fruchtige Tomatensuppe:

1,5 kg Strauch- / Rispen-Tomaten, geschält, vom Stielansatz befreit und halbiert
2 Zweig Rosmarin, fein gehackt
5 Stiele Thymian, fein gehackt
6 EL Olivenöl
Zucker
4 Knoblauchzehen, geschält
2 Lorbeerblätter
500 ml Wasser
Salz
Pfeffer
Aceto Balsamico
Sahne, wenn man mag
Muskatnuss, gerieben

(Zubereitungszeit: 30 Min)

4 EL Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und den Topfboden mit 1 EL Zucker bestreuen. Die Tomaten so gut es geht mit der Schnittfläche nach unten in den Topf geben, Kräuter, Lorbeerblätter und den Knoblauch drauf und 5 Min. bei mittlerer Hitze dünsten.

500 ml Wasser dazugeben, aufkochen und ca. 15 Min. bei mittlerer Hitze zugedeckt garen.

Anschließend die Suppe fein pürieren, mit Salz, Zucker, Aceto Balsamico, Muskatnuss und evtl. Sahne verfeinern. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und mit Basilikum dekorieren.

Kommen wir zu den Orangen-Ciabatta, beispielsweise 8 Scheiben:

65g weiche Butter
2 TL abgeriebene Bio-Orangenschale
8 Scheiben Ciabatta
3 Stiele Basilikum, fein gehackt

(Zubereitungszeit: 10 Min.)

Basilikum, Butter und Orangenschale verrühren, Ciabatta bestreichen und im Ofen goldbraun rösten.

Viel Spaß beim Nachmachen!

26. Juli 2011

Türkische Nudelsuppe / Arpa Şehriye Çorbası

Jetzt bin ich schon seit einigen Tagen aus dem Urlaub zurück, aber konnte mich noch nicht richtig aufraffen, zu bloggen. Liegt wohl daran, dass mein Geist noch nicht ganz da ist, sondern vielmehr am Strand liegt, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt und Suede im Ohr hat. 

Der Urlaub war toll, auch wenn der beste Ehemann von allen was anderes behaupten würde, würde man ihn fragen. Nun, ich kann es ihm nicht verübeln, denn wer 5 von 7 Urlaubstagen im Zimmer liegt und 

a) mit Sonnenbrand, 
b) dem Klima und 
c) einer -nennen wir es mal- kleinen Lebensmittelunverträglichkeit

zu kämpfen hat, darf auch irgendwie unbefriedigt sein. Aber er hat sich tapfer geschlagen und ich höre auch langsam auf, ein schlechtes Gewissen zu haben, denn ich war diejenige, die ihn zu diesem Türkeiurlaub mit seinen Schwiegereltern überredet hat. 

Aber doch, es hat ihn ganz schön gebeutelt und ich hätte es ihm nicht verübelt, wäre er das Victory-Zeichen-zeigend aus dem Flieger gestiegen. 

Als Hommage an diesen Urlaub gibt es heute daher auch eine türkische Nudelsuppe, die meine Mutter uns dort gekocht hat, allerdings ohne Joghurt. Aber ich mag Joghurt, also kommt der auch in meine zuhause nachgekochte Version.


Zutaten für einen Topf schönster Urlaubserinnerungen:

2 EL Margarine oder Butter
1l Fleisch-, Hühner- oder Gemüsebrühe
2 große Tomaten, geschält und gewürfelt
ca. 100g Suppennudeln (Arpa Şehriye, gibts beim Türken)
1/2 Bund Petersilie, gehackt
1 Eigelb
Saft einer halben Zitrone
2 EL Joghurt (optional)
Salz 

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Margarine oder Butter in einem Topf erhitzen und die Tomaten einige Minuten darin anbraten.
Brühe draufgießen, Nudeln und ca. 1 TL Salz  hinzufügen und das ganze ca. 20 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen, anschließend Petersilie hinzufügen, kurz weiterköcheln lassen, dann Hitze reduzieren.

Eigelb, Zitronensaft und Joghurt miteinander vermischen. 
Eine kleine Menge (etwa eine kleine Suppenkelle voll) der Suppe langsam in das Ei-Zitrone-Joghurt-Gemisch einrühren.

Die Mischung nun langsam unter ständigem Rühren in die Suppe geben, nochmals kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Heiß servieren.
 

Viel Spaß beim Nachmachen!

29. Juni 2011

Joghurt-Suppe / Yoğurt Çorbası

In dieser wunderbaren Sommersuppe vereint sich alles, was der beste Ehemann von allen -sagen wir mal- nicht sooo gerne ißt. Allein die Tatsache, dass es eine Suppe ist, dann ist da Joghurt drin, dann Minze und dann auch noch alles zusammen...das ist für ihn schon fast Ben Gurion, nur umgekehrt. Deswegen habe ich ihn gestern nach Hamburg geschickt und mir diese Suppe gekocht.


Eine Joghurt-Suppe ist in der türkischen Küche Gang und Gäbe und wird meistens als Vorspeise gegessen. Deswegen ist diese Suppe in der Zusammensetzung, wie ich sie gemacht habe, relativ dünn. Wer sie also etwas dickflüssiger mag, der variiert mit dem Joghurt und dem Wasser.

Zutaten für ca. 1,5l , die ich fast alleine aufgegessen habe, da es zum Abendessen nichts weiter gab, als diese Suppe:

1 Wasserglas voll Joghurt (10% Fett)
1l Wasser (Gemüsebrühe geht auch)
1 Espressotasse Reis
1 Ei
1 TL Mehl
1 EL getr. Minze
1/2 TL Pul Biber
Salz
50g Butter

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Joghurt, Wasser, Ei, Mehl, Reis und ca. 1 TL Salz direkt im Topf verquirlen und Herd anstellen. So lange mit einem Schneebesen rühren, bis die Suppe kocht. Nicht weggehen! Am Herd bleiben! Dauert so ca. 15 Min., die man sinnvoll nutzen kann, in dem man sich z.B. Gedanken darüber macht, wie abgefahren eigentlich Minze ist. Überlebt den krassesten Winter und bevölkert anschließend den GESAMTEN Kräutergarten:


Sobald die Suppe dann anfängt zu kochen, die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Minze und das Pul Biber darin kurz anrösten und das ganze in die Suppe geben. So noch ca. 10 Min. köcheln lassen. Mit Salz abschmecken.


Das Tollste an dieser Suppe ist allerdings der Geruch, den es verströmt, während es kocht. Ich liebe diesen Geruch, der mich immer an Zuhause erinnert, als meine Mama die immer kochte. (Also, sie kocht die immer noch, aber icke wohn ja nicht mehr zuhause.)

So und jetzt noch eine Sache: Kocht die echt nur, wenn ihr auf warmen Joghurt steht. Nicht, dass ich später Beschwerden bekomme, die hätte nicht geschmeckt oder so!

Jetzt aber:
Viel Spaß beim Nachmachen!

24. Mai 2011

Hühnerbrühe

Mein Mann und ich liiiieeeeben Hühnersuppe. Daher ist es eine Schande, dass ich die noch nie selber gemacht habe. Stattdessen essen wir in regelmäßigen Abständen diese hier, welche uns ganz hervorragend schmeckt. Trotzdem kann es nicht schaden, welche im Haus bzw. im Tiefkühler zu haben und so habe ich mich an einem Wochenende mal in die Küche gestellt. 


Gleichzeitig konnte ich erneut einen Punkt meiner to-cook-Liste streichen, denn die Brühe hat die Kaosköchin von "Hamburg kocht" auf Anraten Ihres Arztes schon mal gekocht und lieferte mir so die Vorlage, an die ich mich auch weitestgehend gehalten habe.

Zutaten für ca. 3,5l:

1 Suppenhuhn
1 Gemüsezwiebel, grob geschält und halbiert
4 Nelken
1 Bund glatte Petersilie
1 Lorbeerblatt
1 EL schwarze Pfefferkörner
1 EL Salz
1 Bund Suppengrün,
geputzt
4,5l Wasser

(Zubereitungszeit: laaaaange)

Die halbierte Zwiebel ohne Fett an der aufgeschnittenen Stelle in der Pfanne hellbraun rösten. 
Petersilie, Thymian und Lorbeerblatt zu einem Bouquet Garni zusammenbinden oder wie ich in eine Kräuterkugel füllen.


Das Huhn mit dem Bouquet Garni, dem Suppengrün, den Zwiebeln, Nelken und Pfefferkörnern in einen großen Topf geben und mit dem Wasser auffüllen. Salzen!


Herd einschalten und langsam aufkochen lassen. Dann Hitze reduzieren und Wäsche waschen, putzen, bügeln und das Dach ausbauen gehen. Das ganze muss jetzt nämlich ca. 5 Stunden langsam vor sich hinköcheln.

Am Ende der Kochzeit das ganze Gemüse mit einer Schaumkelle rausholen und die Brühe über Nacht kalt stellen.


Am nächsten Tag die enstandene Fettschicht vorsichtig und soweit möglich entfernen und die Brühe samt Huhn nochmal aufkochen lassen. Evtl nachsalzen. Huhn entfernen, probieren ob's noch schmeckt, beiseite legen.
Brühe durch ein feines Sieb passieren.

Fall 1: Huhn schmeckt noch => Brauchbare Stellen in Stücke zupfen, in die Suppe geben und essen.
Fall 2: Huhn schmeckt nicht mehr => wegwerfen.

Ich habe also Hühnerbrühe gekocht und gebe zu, ich bin ein wenig stolz auf mich.

Viel Spaß beim Nachmachen!

6. April 2011

Gulaschsuppe

Fällt es Euch auch manchmal so schwer, einen Post zu beginnen? Möglichst sinnvoll? Mir schon. Ich fange meistens schon beim Kochen an zu überlegen, was ich dazu schreiben könnte. aber zu dieser Gulschsuppe fällt mir echt nix ein. Außer dass ich sie schon 1 Mio. mal gekocht habe und immer wieder gerne esse. Der beste Ehemann von allen übrigens auch!


Zutaten für 6-8 Portionen (also ein großer Topf):

10 Zwiebeln, geschält und gewürfelt
500g Rindergulasch, in mundgerechte Würfel geschnitten
1L Fleischbrühe
1 TL Chiliflocken (ich nehme Pul Biber vom Türken, das ist die Waffe!)
2 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1/2 TL Majoran, getrocknet
2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
2 grüne Paprikaschoten, in Streifen geschnitten
4 Tomaten, geschält und gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, geschält und gepresst
100 ml Rotwein
Öl
Salz

(Zubereitungszeit: 1,5 Std)

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Fleischwürfel dazugeben und 5 Min. unter ständigem Umwenden im Öl rösten.

Chilflocken, Paprikapulver, Cumin, Majoran und ca. 1 TL Salz zugeben, mit der Fleischbrühe auffüllen und alles 1 Std. zugedeckt bei milder Hitze garen.

Die Kartoffelwürfel, die Paprikastreifen und die Tomatenwürfel mit dem Knoblauch in die Suppe rühren und weitere 25 Min. kochen lassen.

Die Suppe vom Herd nehmen und den Rotwein darunter rühren.

Ich erzählte hier ja bereits, dass eine Salatschleuder zu einem der besten Käufe gehört, die ich je getätigt habe. Der zweitbeste Kauf meines Lebens war ein Zwiebelschneider (klick). Glaubt mir, Ihr werdet froh sein, so einen zu haben, wenn Ihr diese Suppe macht!

Viel Spaß beim Nachmachen!

31. März 2011

Düsseldorfer Senfsuppe mit Garnelen

Ich als ehemalige Düsseldorferin, wenn auch nicht von Geburt an, musste diese Suppe ja mal kochen.
Und sie war gut! Wie diese wundervolle Stadt eben. Und ich will jetzt nichts gegenteiliges hören, damit das mal klar ist!


Zutaten für 4 Portionen:

1 Stange Lauch, geputzt und in Scheiben geschnitten
2 Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
2 EL Mehl
1l Gemüsebrühe
250g Crème fraîche
2 EL Senf, extra scharf
1 EL Senf, mittelscharf
1 EL Senf, süß (bayerisch)
2 TL Zucker
Petersilie, in Streifen geschnitten
Butter oder Öl
Salz
Pfeffer

Garnelen
Olivenöl

(Zubereitungszeit: 35 Min.)

Butter oder Öl in einem Topf erhitzen und Lauch- und Möhrenscheiben darin andünsten. Mehl drüber stäuben, Brühe dazugießen, aufkochen lassen und ca. 15 Min. bei mittlerer Hitze kochen.

Crème fraîche und Senf unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, anschliessend pürieren.

Garnelen in der Pfanne in etwas Ölivenöl anbraten.

Die Suppe in einem Teller mit Garnelen anrichten und mit Petersilie garniert servieren.


Man muss diese Suppe nicht unbedingt mit Garnelen machen. Man kann auch gut Mettwürstchen oder Cabanossi oder Hackfleisch oder gar nix dazu machen.

Und natürlich gelingt diese Suppe nur mit dem Original! Dem Düsseldorfer Löwensenf. Alles andere könnt ihr vergessen!

Viel Spaß beim Nachmachen!

28. März 2011

Paprikacrèmesuppe mit Käsetalern

Wenn Ehemann nicht da ist, kann Frau mal wieder was für die Figur tun und leichtes essen. So haben Abende, an denen man alleine essen muss, doch irgendwie noch was Gutes.

Heute wurde es diese Paprika-Crèmesuppe. Dazu habe ich Käsetaler gemacht, die eigentlich Käsecracker werden sollten, aber dafür nicht knusprig genug waren. Trotzdem so lecker, dass es mir schwerfiel, nicht alle auf einmal aufzufuttern.


Suppenrezept für 2 - 4 Portonen:

2 Schalotten, gewürfelt
3 Paprikaschoten, gewürfelt (ich hatte orangefarbene)
1 Stange Staudensellerie, gewürfelt
2 EL Olivenöl
125g passierte Tomaten
1 Thmiyanzweig
1 Lorbeerblatt
350 ml Gemüsebrühe 
75g Crème fraîche
etwas glatte Petersilie, in Streifen geschnitten
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 40 Min.)

Schalotten,Paprika und Sellerie 6-8 Min. in Öl dünsten. Tomaten, Thymian, Lorbeer und Brühe hinzufügen und alles ca. 20 Min. köcheln lassen.

(In der Zwischenzeit die Käsetaler machen)

Thymianzweig und Lorbeerblatt aus der Brühe nehmen. Die Brühe pürieren (evtl. zusätzlich noch durch ein feines Sieb streichen - hab ich mir geschenkt). Crème fraîche unterziehen und die Suppe kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Suppe vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

(EDIT: ich bin nachträglich, also zwei Tage nach Entstehungsdatum dieser Suppe, noch begeisterter als am Anfang. Je länger sie steht, desto besser schmeckt sie.)

                                                                                                                            

Käsetaler-Rezept für ca. 12 Stück:

125g Käse, gerieben (Ich hatte jungen Gouda)
Thymian, getrocknet

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Ofen auf 160°C vorheizen.

Käse und Thymian mischen. Je 1 EL Käse in Talerform auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. 10-15 Min. im heißen Ofen (knusprig) backen. Etwas abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

22. März 2011

Zitronensuppe

Ich mag Zitronen ja ganz gerne. Und deswegen sprach mich die Zitronensuppe aus der "essen & trinken" 02/09 auch sofort an und ich fasste den Beschluss, diese heute nachzukochen. Mein Mann, der beste Ehemann von allen, war nicht so begeistert, aber wenn ich Rosenkohl für ihn essen kann, kann er auch mal 'ne Zitronensuppe über sich ergehen lassen.


Ich fand die Suppe sehr lecker, sehr erfrischend, ja geradezu frühlingshaft. Jedem, der auf Zitronen steht, kann ich sie guten Gewissens ans Herz legen.

Zutaten für 2-4 Portionen:

1 Hähnchenbrust (ca 250g)
1l Hühnerbrühe
100g Reis
100g TK-Erbsen
1 Bio-Zitrone
1 Ei
Salz
Pfeffer
2 EL Petersilie, gehackt

(Zubereitungszeit: 35 Min.)

Hähnchenbrust in 2,5 cm große Würfel schneiden. Hühnerbrühe aufkochen. Reis zugeben und 15 Min. bei mittlerer Hitze garen. Erbsen und Fleisch 5 Min. vor Ende der Garzeit zur Suppe geben.

Inzwischen die Hälfte der Schale von der Zitrone abreiben, den Saft auspressen. Ei trennen. Eiweiß halb steif schlagen. Eigelb unterschlagen und dann den Zitronensaft unterrühren.

200 ml von der heißen Brühe möglichst ohne Einlage abgießen und unter Rühren zur Ei-Mischung geben. Ei-Mischung zurück in den Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Suppe leicht bindet, dabei aber nicht kochen!
Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!