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3. Juni 2014

Wassermelonen-Feta-Salat nach Nigella Lawson

Die Anikó hat mich gestern auf die Idee gebracht, mal wieder einen Blogpost zu verfassen. Da ich sowieso nicht viel machen darf momentan, dachte ich kurz nach und gab ihr schließlich recht. Ich kann nun wirklich nicht den ganzen Tag dösig auf der Couch liegen und mir eine blöde TV-Show nach der anderen reinziehen! (Meine Favorites sind übrigens ShoppingQueen und 4 Hochzeiten und 1 Traumreise, obwohl Frooooonck mir tierisch auf die Nerven geht und Guido mit seiner inflationären Präsenz im Fernsehen auch nicht mehr das ist, was er mal war. Trash-Life ftw!) 

Ich habe im Zuge dessen neulich auch einen Sender entdeckt, auf dem echt eine Kochsendung nach der anderen läuft. <3 Den Sender kannte ich vorher gar nicht, lag wohl aber auch daran, dass er bei uns auf Platz 141 ist und was muss das für ein beschissenes Fernsehprogramm gewesen sein, dass ich bis dahinten hin gezappt habe?!

Es begab sich also, dass eine lethargische AD eines schönen, sonnigen Tages bei runtergelassenen Jalousien, ungeduscht und in Joggingbuxe auf der Couch lag und sich nach Jamie, Tim, Gordon und Rachel (Rachel Khoo, <3<3<3) schließlich Nigella anschaute. Ich muss ja sagen, von allen Köchen/Innen auf der Welt, ist Nigella Lawson diejenige, bei der mir am wenigstens das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn ich Ihre Kreationen sehe. Hallo? Die trinkt Bloody Mary zum Frühstück! (Obwohl…..wenn ich ernsthaft drüber nachdenke, würde ich vielleicht auch, wenn ich dürfte… aber das ist ein anderes Thema.) Nigella zauberte an dem Tag einen Wassermelonen-Feta-Salat mit schwarzen Oliven und roten Zwiebeln und ich dachte nur: "Oh ne, nicht schon wieder so etwas abgedrehtes, was kein Mensch essen will". Dabei bin ich gar nicht so UNexperimentierfreudig, ganz im Gegenteil. Trotzdem blieb es mir anscheinend im Gedächtnis und als am Wochenende Freunde zum Grillen da waren, kramte ich dieses Rezept hervor und wagte einen Versuch. Zum Glück! Denn es war super lecker. 


Schwarze Oliven habe ich weggelassen, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Der Salat  ist perfekt geeignet für warme Sommerabende, an denen es einen nach eher etwas leichtem gelüstet. Die Süße der Melone, das salzige Feta und die frische Minze sind eine so geniale Kombi, da muss man erstmal drauf kommen. 

Da habe ich Nigella ganz schön unrecht getan und werde als Entschuldigung ganz oft diesen Salat machen und hoffe, Ihr macht das auch. 

Für eine große Schüssel benötigt Ihr:

eine halbe bis ganze Wassermelone, in mundgerechte Stücke geschnitten
250g Feta, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geschält und in sehr feine Ringe geschnitten
1 Bund Petersilie, Blätter gezupft 
1 Bund Minze, sehr grob gehackt
(eine Handvoll schwarze Oliven)
Saft einer Zitrone oder Limette

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Die Zwiebel im Zitronensaft 20 Min. einlegen, um ihr die Schärfe zu entziehen.

Melone, Feta, Oliven, Petersilie und Minze vorsichtig vermengen und anschließend die Zwiebeln mit dem mittlerweile rosa verfärbtem Zitronensaft zugeben, leicht umrühren, fertig. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

13. August 2013

Avocado-Mozzarella-Salat mit Mango (nach Christian Rach)

Meine Umgebung denkt ja tatsächlich, ich wäre so eine Fancy-Kackehauer-Hobby-Köchin, die jedes Wochenende Menüs in mehreren Gängen kocht und selbst unter der Woche sich nicht lumpen lässt, mal eben schnell ein leckeres, präsentables, schickes Abendessen zu zaubern! Supi, oder? Und um dieses falsche Image, von dem ich lebe, nicht zu zerstören, verrate ich niemandem, dass ich abends oft mit nichts als 'ner Tüte Chips oder einer Tafel Schokolade im Bauch ins Bett gehe oder wenn ich mal Bock auf was warmes habe, sehr gerne auf überbackenes Toast, noch besser Sandwichmaker oder am besten Telefonhörer zurückgreife. Der Trick ist, genau im richtigen Moment das richtige auf dem Esstisch zu haben. Zum Beispiel diesen tollen tollen tollen Salat, der mit minimalem Aufwand maximale Bewunderung bei den Mitmenschen auslöst. Glaubt mir. Ich hab's getestet.


Das Rezept stammt von Christian Rach, einer der wenigen TV-Köche, die mir nicht auf'n Keks gehen und entdeckt habe ich es über den tollen Blog "feed me up before you go-go". Da es bei uns als Hauptgericht fungiert hat, habe ich das ganze einfach auf einen Teller geschichtet. Werde mir aber die Version mit dem Servierringen merken. Für Gäste. Und um mein Image als Fancy-Kackehauer-HobbyProfiköchin weiterhin zu pflegen.

Ja, ich weiß, es ist ein langer Weg dahin, aber ist man erstmal angekommen, braucht man sich um den Rest keine Sorgen mehr zu machen. Daher fangt einfach an, am besten hiermit (für 2 Personen als Hauptspeise  (mit Baguette o.ä.) oder für 4 Personen als Vorspeise)

100ml Orangensaft
etwas Chilipulver oder Chilischote, in Ringe geschnitten
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
125g Büffelmozzarella, in 1cm große Würfel geschnitten
1 große reife Mango, geschält und in 1cm große Würfel geschnitten
1/2 Bund Rucola, wen's stört, der kann den harten Stielansatz wegschneiden
30g Pinienkerne, in einer Pfanne ohne Fett angeröstet
Saft von 1 Limette
1 reife Avocado 
Salz
Pfeffer

Den O-Saft in einen Topf geben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Reduktion in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Chili, Olivenöl und Honig zu einer Vinaigrette verrühren.

Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Fruchtfleisch in 1 cm große Würfel schneiden und mit Limettensaft beträufeln, damit es sich nicht braun verfärbt. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Entweder einen Dessert- / Serverring verwenden und dafür erst eine Lage Avocado, darauf nacheinander Mozzarella- und Mangowürfel geben, mit einem Löffel festdrücken und mit etwas Orangenvinaigrette beträufeln. Ring abziehen. Darauf den Rucola verteilen und ein paar Pinienkerne streuen.

Oder wie ich alles wie oben beschrieben nacheinander auf einer großen Platte anrichten.

Viel Spaß beim Nachmachen!

29. Juli 2013

Bulgursalat / Kısır / Tabouleh reloaded

Ich habe diesen Salat schon vor einiger Zeit gebloggt, aber momentan passt er wieder so gut, dass ich dachte, eine Neuauflage könnte nicht schaden. Bei den gerade herrschenden (und absolut unerträglichen) Temperaturen hat sicherlich niemand Bock, sich in die Küche zu stellen und so auch (bekanntermaßen) ich. Daher ist dieser Salat eigentlich eine ziemlich gute Idee, wenn es schnell gehen, kein großer Aufwand betrieben werden und das Ergebnis auch noch ziemlich lecker und sättigend sein soll. 


Und das beste, er passt zu jeder Gelegenheit. Morgens, mittags, abends, zum Grillen, als Mitbringsel zu einem Sommerfest oder einfach so. Ich jedenfalls bin ganz froh, dass ich diesen Salat so gerne esse, denn so habe ich immer etwas, worauf ich zurückgreifen kann, wenn ich keine Lust habe, zu kochen. Und ich hab Glück, der Beste Ehemann von allen mag den auch. Sagt er jedenfalls. 

Anders als in Version eins, habe ich hier Ras el-Hanout verwendet und Gurken statt Lauchzwiebeln. Aber eigentlich kann da alles rein, was man lecker findet. So ein toller Salat, echt. Die Mengenangaben der meisten Zutaten habe ich weggelassen, denn das entscheidet man am besten nach eigenem Gusto. 

Zutaten für eine mittelgroße Schüssel:

200g feinen Bulgur
200ml kochendes Wasser
optional: 1 TL Salca (für die Farbe)
ca. 4-5 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
getrocknete Minze
Ras el-Hanout
Pul Biber (getr. Chiliflocken)
Salz 
Pfeffer
1 Gurke, geschält und fein gewürfelt
3-4 Tomaten, (geschält) und fein gewürfelt
1/2 Bund Petersilie, grob gehackt

(Zubereitungszeit: 15 Min.)

Den Bulgur mit dem kochenden Wasser übergiessen und 15 Min. ziehen lassen. Zwischendurch mit einer Gabel auflockern.

In der Zwischenzeit das Gemüse schnibbeln.

Bulgur mit Salca vermischen, bis alles eine schöne rötliche Farbe hat.

Olivenöl und Zitronensaft dazugeben und gut durchrühren. Mit den Gewürzen abschmecken.

Petersilie, Gurken und Tomaten unterrühren und erneut abschmecken.

Im Idealfall einige stunden ziehen lassen, im Idealfall!

Viel Spaß beim Nachmachen!

11. Juni 2013

Gegrillter Chicorée nach Jamie Oliver

Dies ist seit Tagen meine neuste Obssesion. 


Chicorée war sonst immer nur eine lästige Deko bei einem Salat und ich käme nicht im Traum auf die Idee, das zu essen, da ich ihn so viel zu bitter finde. Aber in der gegrillten Variante ist er grade zu einem meiner allerliebsten Grillbeilagen geworden.

Der beste Ehemann von allen und ich haben neulich abends zufällig Jamie Oliver im TV kochen sehen. Das war für uns beide das erste Mal übrigens. Ich mag ihn, auch wenn ich beim Zuschauen die totale Krise bekomme, wenn ich sehe, wie der da so rumsaut. Kein Wunder, dass er ganze Menüs in nur 30 Min auf die Beine stellen kann. Wäre ich in der Küche solch eine Pottsau wie er, würde mir das auch gelingen. Aber trotzdem mag ich total, was er macht. Und in der Sendung hat er Chicorée gegrillt. Das Rezept ist so einfach, dass selbst der Beste sich das merken konnte und offensichtlich war er ziemlich angetan, denn er hat tatsächlich -und ich bin mir sicher, das erste Mal in seinem Leben- Chicorée gekauft, um ihn zu grillen. Das war kochtechnisch bisher wohl seine beste Idee.

Und ob der Jamie das jetzt genau so oder doch ein wenig anders gemacht hat, weiß ich nicht mehr, wir machen das jedenfalls so und es ist super:

1 oder mehr Chicorée
Olivenöl
Aceto Balsamico
Rosmarin, fein gehackt
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit 15 Min.) 

Chicorée auf dem Grill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen. Beiseite legen und kurz abkühlen lassen.

Auf einem Teller oder einer Schale ein wenig Olivenöl mit Balsamico vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den abgekühlten Chicorée grob zerteilen und mit dem Dressing mischen. Mit Rosmarin bestreuen.

Viel Spaß beim Nachmachen! 

4. April 2013

Türkischer Möhrensalat


Ich koche gerne, ja, aber ich bin jetzt echt keine besondere Granate (in der Küche) und daher auch immer noch auf Hilfe in Form von Rezepten und Büchern und Internet usw. angewiesen. Oder auf die meiner Eltern. Die können gut kochen. Und die helfen mir auch schon mal aus der Scheiße, wenn ich mir vorgenommen habe, für Gäste beispielsweise türkisch zu kochen.

So auch neulich an meinem Geburtstag. Der Plan war ein türkisches Buffet, weil ich weiß, dass alle immer insgeheim hoffen, dass es etwas türkisches gibt. (Das ist nämlich sehr lecker). Ich will die Erwartungen natürlich nicht enttäuschen und meinen exzellenten Ruf als (türkische) Köchin weiterhin behalten, daher habe ich mal wieder großkotzig angekündigt, dass es was türkisches gibt. (Daran muss ich arbeiten, das wird irgendwann böse enden.)

Da haben meine Eltern eben kurz die Reise in den Pott angetreten. Und heraus kam unter anderem dies:


Das war richtig, richtig, riiiichtig lecker und hielt sich noch lange im Kühlschrank, so dass die nächsten Tage nicht nur ich noch etwas von diesem herrlich knoblauchlastigem Salat hatte, sondern auch meine Kollegen. (Einzelbüro ftw! Fenster öffnen nicht vergessen!)

Und wenn Ihr euch auch den Ruf einer perfekten türkischen Köchin erschleichen wollt, probiert das mal und zwar so:

etwa 500g Möhren, geschält und geraspelt
ein wenig Fett
etwa 500 - 750g 3,5%iger türkischer Yoghurt
2-3 Zehen Knoblauch, gepresst
ca. 200g Walnüsse, gehackt
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Fett in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenraspel darin weich garen, abkühlen lassen.

Derweil Joghurt mit dem Knoblauch cremig rühren.

Knoblauchjoghurt, Möhren und die Walnüsse zusammenbringen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aufpassen! Suchtgefahr. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

1. Juni 2012

Kein wirklich besonderer Salat, aber dafür mit Fenchel.

Ich hab Euch vermisst, Ihr Schnecken, aber trotzdem hatte ich keine Motivation zu bloggen. Möglicherweise lag das an dem genialen Wetter über Pfingsten. Diese Tage habe ich ausnahmslos festgewachsen auf der Liege im Garten verbracht und das obwohl Jazzfestival in Moers war. Kennt Ihr das? Supergeil! Ich liebe es und bin sonst normalerweise täglich dort. Aber wenn die Sonne schon Überstunden macht, dann wollt ich mal nicht so sein...Nächstes Jahr wieder.

Bei dem Wetter haben wir hauptsächlich gegrillt und da entstanden Sachen, die ich Euch selbstverständlich nicht vorenthalten werde. Beginnen werde ich aber mit einem schnöden Salat, der wahrlich nichts besonderes ist, wäre da nicht der Fenchel, den wir da mit reingeschnibbelt haben. Großartige Zutat, leider etwas unsexy fotografiert, aber egal. 


Ja, Mensch..schade, dass die Sonne wieder weg ist, kann ich da nur sagen. Sollte sie wieder auftauchen, sag ich Euch Bescheid und dann schreibt Ihr das auf Eure Einkaufszettel:

Romana-Salat
Spitzpaprika
Gurken
Lauchzwiebeln
Petersilie
oder was auch immer Ihr in einem Salat mögt
PLUS
Fenchel!

Alles kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

Dazu hab ich ein sehr leckeres Honig-Senf-Dressing gemixt, wozu Ihr folgende Zutaten braucht:

Olivenöl
weißer Balsamico
Senf
Honig
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 10 Min.)

Alle Zutaten miteinander vermengen. (Alles ohne Mengenangaben. Einfach abschmecken, klappt bestimmt!)
Dressing mit dem Salat vermischen. (Muss man das eigentlich noch dazu schreiben? Ne, oder..)

Viel Spaß beim Nachmachen!

22. Mai 2012

Spargel-Erdbeersalat mit Orangen-Vinaigrette

Für mich (und für meine Schwiegermutter) nichts, wirklich nichts ungewöhnliches und eigentlich absolut logisch, Spargel und Erdbeeren um diese Jahreszeit miteinander zu kombinieren. Für unsere Mitesser aber eröffneten sich plötzlich ganz neue Welten, als wir diesen Salat servierten. 

Ich muss sagen, die Kombi Spargel, Erdbeeren, Orangen und Basilikum kann was, probiert es bitte unbedingt mal aus! Außerdem auch mal eine schöne Alternative zu Spargel, welchen wir normalerweise mit Vorliebe in geschmolzener Butter (er) oder in Hollandaise (ich) ertränken. 

Inspiriert hat mich dieses Mal Ina. Danke dafür!

Und wer jetzt sagt: Oh mein Gott, das MUSS ich auch mal ausprobieren, für den kommt jetzt das Rezept:

500g Spargel, geschält und längs in Stücke geschnitten
250g Erdbeeren, geputzt und halbiert
Saft einer oder zwei Orangen
ein wenig Butterschmalz

Für die Vinaigrette:

2 EL weißen Balsamico
1 TL Senf
1 TL Vanillezucker
1 Schalotte, fein gewürfelt
2 EL Öl
1 TL Honig
2 EL Orangensaft
eine Msp. Orangenabrieb
Salz
Pfeffer

einige Stiele Basilikum, gehackt

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und Spargel darin andünsten. Saft der Orangen hinzufügen und den Spargel bissfest kochen.

Für das Dressing alle Zutaten bis auf den Basilikum miteinander verrühren und abschmecken.

Spargel und Erdbeeren mit der Vinaigrette mischen und den Basilikum unterrühren.


Viel Spaß beim Nachmachen!

9. April 2012

Gurkensalat

Einen Blogpost zu verfassen war jetzt nicht unbedingt eines der prioritären "to do's" an diesem Osterwochenende, aber weil ich gerade vor Langeweile umkomme und S. nicht im geringsten daran denkt, mich zu entertainen, hab ich mich jetzt mal vor den Rechner gesetzt, um euch diesen Gurkensalat zu zeigen. Danach mache ich mich vielleicht an die "to do's", die ich vor morgen unbedingt noch erledigt haben will (Küchenschränke auswischen. Kühlschrank von zum Leben erwachten Kulturen befreien, Kochbücher sortieren und bügeln). Vielleicht. 


Den Salat habe ich als Beilage zu einer Tarte gemacht. Der Grund war eigentlich, dass super viele auf dem Blog landen, weil sie nach "Gurkensalat wie im Lamershof" oder "Salatdressing Lamershof" oder "Zutaten Salatdressing Lamershof" oder so ähnlich suchen. Kann ich verstehen, denn das Dressing des Salats dort ist zwar oldschool aber echt lecker, daher hier mein Versuch, dem nahezukommen. Okay, Versuch vielleicht nicht zu 100% geglückt, aber das macht nichts. Denn das Resultat dieses Dressings ist genauso lecker. Werd ich wieder machen!

Also, an alle Lamershof-Freaks da draußen und alle anderen auch, ich bleib am Ball und bis dahin probiert doch mal das hier:

1 Salatgurke, gewaschen und in sehr feine Scheiben gehobelt
1 Schalotte, fein gewürfelt
4 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 10 Min.)

Essig, Salz und Pfeffer verrühren und das das Olivenöl druntermischen. Auf die Gurkenscheiben geben und vorsichtig vermengen. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

27. Februar 2012

Eiersalat

So ein Blog kann einen ganz schön in Gewissenskonflikte bringen. Ich habe den halben Urlaub tatsächlich mit so etwas wie schlechtem Gewissen verbracht. Mein letzter Blogpost ist schon ewig her und der Plan, im Urlaub den ein oder anderen Beitrag zu verfassen, scheiterte an der unerhörten Behauptung des Besten, ich sei internetsüchtig und nicht in der Lage, mal ein paar Tage ganz ohne auszukommen. (Wie kam er nur darauf?? Ich hatte doch lediglich ein Phone, ein Pad und ein Laptop dabei....) Deswegen habe ich versucht, so gut es geht, offline zu sein und meinem RL zu frönen. Das war toll und hatte wahrhaftig großen Erholungswert. Aaaber nützt ja nichts, was muss, das muss und hier kommt schnell ein Rezept aus vergangenen Tagen, welchen ich noch schnell raushauen will, bevor die alljährliche "Nach-dem-Urlaub-Diät" losgeht.


Ich hatte ich noch Eier und Joghurt im Kühlschrank und der Joghurt war sogar noch in einem Zustand, in dem es mich nicht fragte, wie mein Tag war. Also gab es diesen Eiersalat.

(Den Salat habe ich vor einiger Zeit schon verbloggt, trotzdem hier nochmal die Neuauflage mit schönerem Foto.)

Und hier kommt das Rezept für eine mittelgroße Schüssel Eiersalat, die als Beilage für irgendwas, was ich vergessen habe gedient hat, und ganze 6 Personen davon gegessen haben und selbstverständlich total lecker fanden:

6 - 8 hart gekochte Eier, in Würfel geschnitten
ca. 10 Gewürzgurken, in Würfel geschnitten
Gewürzgurkenwasser
1 - 1,5 Bund Petersilie, gehackt
1 Bund Schnittlauch, gehackt
ca. 250g Mayonnaise
ca. 150g Joghurt
3 TL Senf
Salz 
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 10 Min.) 
Mayo, Senf, Joghurt und Kräuter verrühren. Eier und Gurken vorsichtig unterheben, mit Salz, Pfeffer und dem Gurkenwasser abschmecken. Fertig. 

(Mayo und Joghurt sind circa-Angaben. Da solltet Ihr am besten selber schauen, wieviel Ihr davon verwenden wollt. Einfach nach eigenem Geschmak zusammenmixen, würd ich sagen.)

Viel Spaß bem Nachmachen!

10. November 2011

Feldsalat mit Granatapfelbalsam (Nar Ekşisi)

oder so ähnlich.

Zu den Eiern in Senfsauce neulich gab es auch meinen momentanen Lieblingssalat, der nicht nur sehr lecker schmeckt, sondern auch sehr hübsch anzusehen ist:


Das Dressing zu diesem Salat habe ich mit Granatapfelbalsam zubereitet, welchen ich mir aus dem Urlaub in der Türkei dieses Jahr mitgebracht habe. Ich kannte Nar Ekşisi vorher gar nicht und bin das erste Mal damit in Berührung gekommen, als mein Vater im Restaurant zu seinem Salat ganz selbstverständlich um das Zeug bat, als hätte er nie was anderes gegessen. Ich habe es probiert und mir erging es in dem Moment wie dem besten Ehemann von allen bei Suede. Ich war vollkommen geflasht und das muss ein Balsam / Balsamico / Whatever erstmal hinbekommen!


Ich beschloss also, das Zeug literweise nach Deutschland zu schmuggeln und machte mich auf die Suche nach Nar Ekşisi, welcher dann aber doch relativ einfach in jedem türkischen Supermarkt aufzufinden war. Aber da kam wieder mein Vater ins Spiel. "Kızım", sagte er, "kauf nicht irgendwas, kauf den Besten! Und den bekommst du sicher nicht im Supermarkt, nein, den bekommst du auf dem Pazar." Ja, recht hatte er. So kam ich also zu diesem Balsam und verwende es seitdem ziemlich inflationär in meiner Küche.

Und wenn ich Euch jetzt angefixt habe: Nar Ekşisi bekommt man in Deutschland aber auch problemlos in jedem türkischen Geschäft oder auf dem hiesigen Markt bei türkischen Obst-/Gemüsehändlern.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Die Idee zu diesem Salat habe ich von Dilek.

Genug gelabert? Ok, kommen wir endlich zu den Zutaten:

Feldsalat
getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten (nicht die in Öl)
Pinienkerne, in einer Pfanne ohne Fett angeröstet

Für das Dressing:

5 EL Nar Ekşisi
3 EL Olivenöl
1 EL Zuckerrübensirup (Honig geht aber auch)
Salz
Pfeffer

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen.
Feldsalat, Tomaten und Pinienkerne vermengen und mit dem Dressing beträufeln.

Viel Spaß beim Nachmachen!

21. September 2011

(türkischer) Kartoffelsalat

Ich weiß gar nicht, ob dieser Kartoffelsalat jetzt besonders türkisch ist oder nicht, ich führe ihn in meiner Vorstellung von Kartoffelsalat jedenfalls unter "türkisch".


Und ich gebe zu, dies ist jetzt auch nicht gerade der hübscheste Salat unter Allahs Sonne, denn er wird während der Zubereitung sehr matschig, was aber gewollt ist. Ich persönlich finde ja, dass dieser Salat der leckerste Kartoffelsalat auf der gaaanzen Welt ist und wenn ich mal groß bin....ach ne.

Eigentlich gehört in diesen Salat noch haufenweise Petersilie, aber irgendwie war ich beim Schreiben der Einkaufsliste ein wenig neben der Spur. Habe zwar an Petersilie gedacht, aber Lauchzwiebeln aufgeschrieben. Beim Einkaufen habe ich wieder an Petersilie gedacht, aber zu Lauchzwiebeln gegriffen. Auch zuhause noch beim Schnibbeln der Lauchzwiebeln denke ich an Petersilie und erst dann fällt es mir auf. Tsts..verrückte Welt!
Trotzdem ist der Salat sehr lecker und ihr stellt Euch jetzt einfach noch ein wenig Grün darin vor und macht ihn ganz schnell mal nach. Egal ob mit Petersilie oder Lauchzwiebeln.

Und das braucht Ihr für eine kleine Schüssel meines 1A-türkischen-Kartoffelsalat-Traums:

500g Kartoffeln, gekocht und in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Glas Senfgurken, in mundgerechte Stücke geschnitten
1-2 rote Zwiebeln, in Streifen geschnitten
4 Eier, hartgekocht und Streifen geschnitten
1 Bund Petersilie, gehackt
oder
2 Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
oder beides
gutes Olivenöl
einige Spritzer Zitronensaft
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 20 Min. + 20 Min. Wartezeit)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 20 Min. ruhen lassen.


Viel Spaß beim Nachmachen!

11. August 2011

Chefsalat

Ich verrate Euch mal, was in Hotels neben Prostituierten und PayTV am besten läuft: Club-Sandwich und Chefsalat! Ohne Witz, das ist überall das Gleiche. Wenn im Restaurant das Telefon klingelt und ein Gast bestellt Roomservice, dann ist es mit sehr hoher Wahrscheinlickeit eines dieser beiden Sachen. Später ruft dieser Gast dann an der Rezeption an, verlangt den männlichen Kollegen und fragt ihn nach "Tipps" in Sachen..na, Ihr wisst schon. Und am nächsten Tag checkt er aus und möchte das PayTV und die Minibar auf einer separaten Rechnung.

Und ich hatte gestern Lust auf etwas schnelles und gesundes und möglichst kohlenhydratfreies und daher sollte es ein Chefsalat werden. Und weil ich im Hotel gelernt habe, dass ohne ein gutes Mise en place nix, aber auch gar nix läuft, ist es bei mir zuhause seitdem auch nicht anders:
 

Das habe ich für 2 Personen zusammengeschnibbelt und mich dabei an die Millionen von Chefsalate, die ich machen musste erinnert:

1/2 Kopf Eisbergsalat (wobei ich Romana immer noch vorziehe und das nächste Mal auch wieder nehmen werde), gewaschen, geputzt und in mundgerechte Stücke gezupft
ca. 6 kleine Scheiben Gouda (oder anderen Käse) in Streifen oder Würfel geschnitten
ca. 6 Scheiben Putenbrust (oder Schinken), in Streifen geschnitten
1/2 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
4 Eier, hart gekocht und geviertelt
1 kleine Dose Mais
1/2 Gurke, geschält, geteilt und in Scheiben geschnitten
3 Tomaten, in mundgerechte Stücke geschnitten

Für das Dressing braucht Ihr:

150g Joghurt
2-3 EL Tomatenketchup
1 TL Tomatenmark
2 Spritzer Tabasco
3 EL Zitronensaft
2 EL Öl
2 EL Sahne
Salz
Pfeffer 

Zitronensaft, Ketchup, Tomatenmark, Tabasco und Öl mischen, zum Schluß Joghurt und Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat in einem tiefen Teller nach Belieben aufschichten. Dressing drüber, fertig!


Viel Spaß beim Nachmachen!

1. Juli 2011

Tomatensalat mit Sumach (Sumak)

Tomaten! Hab ich schon mal was mit Tomaten gebloggt? Ich glaube nicht. Dabei esse ich sehr gerne Tomaten. Früher bei meinen Eltern gab es keine Mahlzeit ohne Tomaten. Stellt Euch z.B. mal ein türkisches Frühstück ohne Tomaten vor. Das wäre wie Köln mit genügend Parkplätzen oder wie der beste Ehemann von allen mit einer Vorliebe für Gemüse oder wie ein Anhalter ohne Handtuch, um nur einige Beispiele zu nennen.
Aber seit ich mit ihm, dieser kulinarischen Herausforderung, zusammenlebe, finden Tomaten leider eher selten den Weg in unsere Küche. Er mag sie nämlich nicht!

Aber da meine Schwägerin seit neuestem die Biokiste abonniert hat und  direkt mal beachtliche Mengen des Inhalts nicht verarbeitet werden konnten, habe ich mich dazu bereit erklärt, einige Exemplare der Tomaten zu mir zu nehmen und einen Tomatensalat zu machen.


Das Rezept habe ich mir hier abgeguckt. Ich fand vor allen Dingen toll, dass ich endlich mal wieder etwas mit Sumach (Sumak) machen konnte, ich mag dieses Gewürz nämlich sehr gerne.

Und das braucht Ihr für ein kleines Schälchen perfekter Einstimmung auf den Sommerurlaub:

2 Tomaten, in mundgerechte Stücke geschnitten
2 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 Stiele frische Minze, gehackt
1/2 TL Sumach
1/2 TL Salz
1 EL gutes Olivenöl
Saft einer halben Zitrone (oder weniger, je nach Gusto)
optional: ein Schuß Tomatenessig

(Zubereitungszeit: 10 Min.)

Tomaten, Lauchzwiebeln und Minze in einer Schale vermengen und mit Sumach, Salz, Olivenöl und Zitrone (und Tomatenessig) vermischen.


Viel Spaß beim Nachmachen!

24. Juni 2011

Tortelloni-Salat

Tortelloni-Salate haben mich schon immer ziemlich angemacht, muss ich zugeben. Ich find die einfach lecker, egal wie sie schmecken. (Hä? Ja, geht!) Aber irgendwie  -und ich befürchte, da ist mal wieder nur eine ganz bestimmte Person in meinem Zwei-Personen-Haushalt dran schuld-, habe ich noch nie selbst einen gemacht.

Doch vorgestern hat meine Schwägerin zum Grillen eingeladen und bei solchen Anlässen bin ich immer die erste, die schreit: "Soll ich einen Salat mitbringen???? Soll ich, soll ich, soll ich??"  Ja, ich sollte! :-)

Super, denn zu solchen Anlässen komme ich immer dazu, meine ewig-lange-to-cook-Liste abzuarbeiten. In dem Fall diesen leckeren Tortelloni-Salat:


Zutaten für eine riesengroße Schüssel, wovon ca. 20 Leute sich bedient haben und trotzdem noch was übrigblieb, aber nicht weil es nicht geschmeckt hat..

3 Packungen Tortelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung
Salz
Pfeffer
Zucker
3 Zwiebeln, fein gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 1/2 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten
15 EL Mayonnaise (man könnte auch sagen: ein kleines Glas)
500g Schmand oder Topfen
einige Spritzer Zitronensaft
800g Kirschtomaten, halbiert
1 Gurke, halbiert und in scheiben geschnitten (ich entferne immernoch den Glibber)
300g Kabanossi, schräg in Scheiben geschnitten
300g (2 Pck) Rucola, vom harten Stielansatz entfernt und klein gezupft

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Tortelloni nach Packungsanweisung garen, abgießen, abtropfen und auskühlen lassen.

Mayo und Schmand oder Topfen mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft verrühren. Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch unterrühren. Mit den Tortelloni mischen und ca. 30 Min. ziehen lassen.

Gurken, Tomaten, Kanbanossi und Rucola unter die Tortelloni heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Viel Spaß beim Nachmachen!

18. Mai 2011

Radieschensalat mit gebackenem Schafskäse

Der Sommer ist ja nicht mehr weit und die Bikinifigur formt sich leider auch nicht von alleine, daher heute mal wieder Salat. Radieschen sind mal was anderes und Mungobohnensprossen gibt es auch nicht jeden Tag, also durften die auch noch mit. Dazu dieser gebackene Schafskäse...echt total lecker, obwohl ich Opfer natürlich Feta light gekauft hatte. Mein Mann hatte den normalen und ich habe probiert. Beides gut. Feta light ist etwas milder, der normale schon recht würzig. Grundsätzlich ziehe ich richtige Produkte den Light-Sachen vor, aber in dem Fall muss ich sagen hat mir der Light-Käse besser geschmeckt. Probiert es einfach aus.


Dazu gab es eine richtig richtig tolle Paprikacreme:


Ich habe die letztes Wochenende in einem kleinen Laden in Krefeld gekauft, die gibt es aber auch im Netz. Zu dem würzigen Schafskäse passte dieses süßlich-fruchtige Chutney ganz hervorragend.

Zu den Zutaten für zwei Personen:

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Der Salat:

2 kleine Romana-Salatköpfe, in mundgerechte Stücke gezupft
5 Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
1 Gurke, geschält, halbiert und in Scheiben geschnitten (ich kratze auch noch das Innere aus)
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Alles ab in eine große Schüssel.

Das Honig-Senf-Dressing: 

5 EL Olivenöl
3 EL heller Balsamico
1 TL Honig
1 TL Senf
Salz
Pfeffer

Alles miteinander vermischen und auf den Salat geben.

Der Schafskäse:

1 Packung Feta (light), in 4 Teile geschnitten
1 Ei, verquirlt
40g Semmelbrösel
30g Haselnüsse, gemahlen
Rosmarin (frisch wäre natürlich super, ich hatte getrockneten)
Thymian (s. Rosmarin)

Semmelbrösel, Haselnüsse und Kräuter vermischen. Den Schafskäse erst im Ei und dann in der Panade wälzen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 15 Min. bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen.

Der Rest:

Mungobohnensprossen
Minze, getrocknet

Salat mit Mungobohnensprossen garnieren, mit Schafskäse anrichten und mit getrockneter Minze würzen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

11. Mai 2011

griechischer / türkischer Bauernsalat

Was ist das Geheimnis eines wirklich guten Bauernsalates? "Blut"...dachte ich..."könnte nicht schaden" und sägte mir kurzerhand die Daumenkuppe beim Zubereiten ab. Aber ne, das war es nicht, es war wahrscheinlich der Tomatenessig, den ich mir mal aus dem KaDeWe mitgenommen hatte.

Da ich aber mit 'nem halben Daumen nicht mehr in der Lage war, weiterzuschnibbeln, musste der beste Ehemann von allen den Salat fertig zubereiten. Was man auch sieht, wie ich finde. Seht Ihr diese riesen Tomatenstücke dadrin? Das war Er!


Der Salat war wirklich sehr lecker. Das einzige, was mich hieran stört, ist die dunkle Farbe des Dressings. Es sieht im Salat irgendwie nach Matsche aus. Ich habe ihn mit Aceto Balsamico zubereitet, aber heller Balsamico geht da sicher auch.

Zutaten für 4 Personen:

1 Gurke, geschält, geviertelt und in Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, in schmale Streifen geschnitten
1 gelbe Paprika, in schmale Streifen geschnitten
500g Tomaten, geviertelt (oder noch kleiner geschnibbelt)
schwarze Oliven, entkernt
1 Pck. Feta, in Würfel geschnitten

Für das Dressing:

5 EL Olivenöl
3 EL Aceto Balsamico
2 EL Tomatenessig (geht aber auch ohne)
1 TL Zitronensaft
1 TL Minze, getrocknet
1 TL Oregano
Salz
Cayennepfeffer (oder normaler schwarzer Pfeffer)

(Zubereitungszeit ohne ziehen lassen: 15 Min.)

Für den Salat alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen, mit Pfeffer abschmecken unter den Salat rühren. Das ganze ca. 30 Min. ziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

PS: Daumenkuppen sind viel zu überbewertet!

PPS: Schaut doch mal Cookmania vorbei. Sie hat da nämlich ein kleines Gewinnspiel auf Ihrem Blog. Thema ist "vegetarisches Grillen". Und wenn da mein Bauernsalat nicht reinpasst, weiß ich auch nicht. Trotz Blut.... ;-)

26. April 2011

Balsamico-Sahne-Dressing II

Hier habe ich bereits Dressing-Variante I vorgestellt. Gestern habe ich zum Grillen einen Gurkensalat mit Variante II gemacht.


Diese unterscheidet sich jetzt nicht wirklich von Variante I, aber hier nehme ich zum "vermischen" den Zauberstab. Dadurch wird das Dressing sehr cremig und "haftet" noch besser an den Gurken.

1 Gurke
4 EL Olivenöl
1 EL hellen Balsamico
1 TL dunklen Balsamico
100 ml Sahne
1 TL Senf
1-2 Spritzer Maggi Sojasauce
1 TL Schalotten, gehackt
Minze, getrocknet 
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 5 Min.)

Gurke schälen und teilen. Ich kratze immer noch mit einem Löffel das innere der Gurke aus. 

Alle Zutaten, bis auf die Minze, in eine Schüssel geben und mit dem Quirl oder der Schlagscheibe des Zauberstabs verrühren, bis das Dressing leicht fest und sämig wird. Über die Gurken verteilen und mit Minze bestreuen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

18. April 2011

Bulgur-Linsensalat mit Feta

Nach ewig langer Blog-Abstinenz melde ich mich hiermit zurück.
Meine Abwesenheit hatte aber auch einen guten Grund. Ich hatte Besuch. Meine Familie war da. Meine große Familie! Meine große, türkische Familie! Und zudem auch noch der deutsche Teil meines Mannes.
Noch Fragen?

Beginnen möchte ich diese Woche mit diesem leckeren Bulgur-Linsensalat mit Feta.


Dieser schlummert schon seit vorletztem Wochenende auf meinem Rechner, ich hatte ihn nämlich mit diesem grandiosen Ziegenkäse-Nudelsalat zu meinem Geburtstag gemacht. Die Idee habe ich mir dieses Mal bei Steph vom KuLa geholt und fast genauso wie im Originalrezept zubereitet. Ich habe lediglich noch etwas Olivenöl verarbeitet, getrocknete Minze und dieses witzige Gewürz von meinem Lieblings-Gewürzdealer mit reingemischt. Es nennt sich "Oriental Orange" und gab dem, durch den Bulgur eh schon schön oriental angehauchten, Gericht noch den Extrakick Orient.

Rezept für eine große Schüssel:

200g Belugalinsen (gibt's im Bio-Supermarkt oder vom dm, wo ich ihn herhab)
200g Bulgur (Weitzengrütze, ebenfalls Bioladen, dm oder Türke)
300 ml kochendes Wasser
1 Handvoll getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Handvoll Petersilie, gehackt
1 Packung Feta, zerbröselt
Saft einer halben bis ganzen Zitrone 
Olivenöl
getrocknete Minze
Oriental Orange
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Bulgur in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen, ca. 15 Min. quellen lassen, bis er gar ist. (Guter Tipp von Steph: Zwischendurch mit einer Gabel immer mal wieder auflockern).

In der Zwischenzeit die Linsen in kochendem Wasser ca. 15 Min. kochen, bis sie gar aber noch nicht zerfallen sind. Die Linsen in ein Sieb abgießen und mit kalten Wasser abschrecken,(damit der Garprozess unterbrochen ist und die Linsen nicht zerfallen). 

Die Frühlingszwiebeln, die getrockneten Tomaten, Knoblauch und Fetabrösel mit dem Bulgur verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Die Linsen, die Minze und die Petersilie unterheben, gut durchmischen, mit Oriental Orange nachwürzen und etwas Olivenöl hinzufügen und gut durchziehen lassen.

Dieser Salat lässt sich sehr gut einen Tag vorher zubereiten, da er so besonders gut durchziehen kann und noch besser schmeckt.


Viel Spaß beim Nachmachen!

11. April 2011

Ziegenkäse-Nudelsalat

Darf ich Euch den besten Nudelsalat der Welt vorstellen? Ne wirklich jetzt. Dieser Salat war der Renner am Wochenende und ich hatte einiges aufgefahren, glaubt mir!

 
Die Idee stammt nicht von mir, das gebe ich fairerweise natürlich zu. Ich habe es von Juliane von "Schöner Tag noch!" und sie hat es von Steffi von "Ohhh...Mhhh..." und so geht ein Salat seinen Weg..

Ich entdecke übrigens gerade meine Liebe zu Ziegenkäse. Für diesen Salat habe ich den milden Chavroux verwendet, welcher unglaublich lecker schmeckt! Unglaublich lecker!!! Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn mal probieren und wer Respekt vor Ziegenkäse hat, sollte ihn erst recht mal probieren! Dieser Käse ist unglaublich lecker. Sagte ich schon, oder?

Hier die Zutaten für eine Schüssel obiger Größe:

125g Rucola, vom harten Stielansatz entfernt und in mundgerechte Stücke geschnitten
6 Cocktail-Tomaten, halbiert oder geviertelt
5 getrocknete Tomaten (nicht die in Öl), grob gehackt
1 rote Paprika, in mundgerechte Stücke geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 fester, säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn), ungeschält in mundgerechte Stücke geschnitten
100g weicher Ziegenfrischkäse (Der milde Chavroux, unglaublich lecker!)
1 kleine Dose Mais
40g Pinienkerne
ca. 200g Farfalle

Das Dressing:

5 EL Aceto-Balsamico
1 TL Senf
1 TL Himbeer- oder Waldfrucht- oder Erdbeermarmelade
2 EL Honig
3 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Farfalle in Salzwasser schön al dente kochen.

Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten.

Rucola, frische und getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika, Mais in eine Schüssel geben und vemischen. Den Ziegenfrischkäse zerbröckeln und untermischen.

Nudeln (am besten noch warm) unter den Salat mischen.

Für das Dressng alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Salat geben und untermischen. Mit Pinienkernen bestreuen und auf's Partybuffet stellen.


Viel Spaß beim Nachmachen!

25. März 2011

Möhrensalat mit Joghurt-Curry-Dressing

Weil ich ja nicht nur Gerichte posten kann, die schief gehen, stelle ich euch hier das Rezept meines Möhrensalates vor.


Das Dressing ist mal was anderes und schmeckt auch gut zu "weicherem" Gemüse.

Zutaten für 2 Portionen:

300g Möhren, in Scheiben geschnitten
Salz
1 TL Zucker
Basilikum, grob gehackt

Dressing:

150g Joghurt
100g Mayonnaise
1 TL Currypulver
3 EL weißer Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 15 Min.)

Möhrenscheiben mit etwas Salz und Zucker würzen und etwa 15 Min. stehen lassen.

Für das Dressing Joghurt mit Curry, Mayonnaise und Essig in einer Schüssel gut verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Den Basilikum unterrühren. Das ganze zu den Möhren geben.

Viel Spaß beim Nachmachen!