Steph hatte die Idee dazu. Und ganz viele haben schon mitgemacht. Und weil ich selbst ein Voyeur..eine Voyeuse...? bin und es super-duper interessant finde, in andere Küchen zu schauen, mache ich auch mit.
Beginnen wir mit einem frontalen Blick vom Wohnzimmer in die (offene) Küche.
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Es handelt sich dabei um eine stinknormale IKEA-Küche, die wir mit Teilen einer Arbeitsplatte an den Seiten ein wenig gepimpt haben, damit sie nicht mehr ganz so offensichtlich nach IKEA ausschaut. Ich finde, das haben wir ganz gut gemacht. Hängeschränke haben wir keine, weil wir beide Hängeschränke so ziemlich scheiße finden. Deswegen haben wir vielleicht nicht so viel Stauraum wie andere und vielleicht auch ein wenig mehr Einstaubfläche als andere, aber das nehmen wir in Kauf. Fertig ist die Küche im Übrigen noch nicht, denn wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man hier und da noch die ein oder andere Stelle, an der noch was gemacht werden muss..Alles mit der Zeit, wir wohnen schließlich erst knapp 2 Jahre hier!
Wir hätten uns am liebsten eine japanische Teppanyaki-Platte gekauft, allerdings sprengte die ein wenig unser Budget, daher wurde es "nur" diese Grillplatte, die wir, seitdem die Küche steht, unglaubliche DREI mal benutzt haben. Dabei ist die echt gar nicht mal so schlecht und die Platte kann nach Benutzung komplett in die Spülmaschine, aber irgendwie benutzen wir sie doch nicht.
Die Glasplatten haben wir gekauft, weil wir gefühlt 800 Jahre nach einem hübschen Spritzschutz gesucht und trotzdem nicht gefunden haben. Und weil Fliesen noch viel ätzender als Hängeschränke sind, haben wir halt diese Übergangslösung dahin gestellt, aber mittlerweile muss ich sagen, find ich das gar nicht mal so übel. Ich denke, das bleibt jetzt so. Ist nämlich auch verdammt praktisch zu säubern.
Hier gibt es Kaffee, Tee und ein paar Maschinen, die auch viel zu selten benutzt werden. Außerdem meine liebste Kaffeetasse, für die ich vor ein paar Jahren einen Haufen Punkte sammeln musste, um die zu bekommen. Daneben liegen unsere Fahnungsfotos aka biometrische Passbilder, die wir für Ausweise haben machen lassen, um mal einige Facts, die absolut unnütz sind, aufzuzählen.
Der Schrank unter dem Kaffee- und Teekram beinhaltet meine Töpfe und Pfannen und kann....
...ausgezogen werden. Soviel Technologie traut man IKEA gar nicht zu, wa?!
Werfen wir mal einen Blick in das Chaos im Schrank rechts vom Ofen. Den kann ich noch so oft aufräumen und ordnen, irgendwann sieht es da wieder so aus. Und das schlimmste ist, daran ist noch nicht mal der beste Ehemann von allen schuld, denn er ist tatsächlich bei sowas etwas ordentlicher als ich...
Links vom Ofen befinden sich zwei Schubladen. Hier die obere:
Ein Musterbeispiel an Ordnung, möchte ich fast sagen..
Und hier die untere:
Bitte sagt mir jetzt, dass Ihr zuhause auch so einen Schrank habt..Bitte!
Ganz links der Schrank sollte eigentlich einer mit "Apothekerschrankfunktion" werden und nachdem wir ihm jetzt 2 Jahre Zeit gegeben haben, dies selbst zu erledigen, mussten wir leider feststellen, dass er das nicht macht, also bleibt es entweder so oder wir bauen es um. Irgendwann. Ganz bestimmt.
Dadrüber befinden sich Öle und Essige u.ä.
Die Spüle, ein paar Kräuter im Topf und ein wunderschöner Blick auf unsere Mülltonnen. Guckt sich alles weg, echt!
Ganz links im Raum steht dieses wunderschöne antike Möbelstück, eines der wenigen Teile, welches nicht vom Schweden ist, und beherbergt einen Teil des Geschirrs und Bestecks sowie einen Teil meiner Gewürze und getrockneten Kräuter. Außerdem steht der Alkohol drauf und die Nespresso. Und hier ist der Platz für die Handys. Ein ganz besonderes und wichtiges Teil meiner Küche also.
Dadrüber hängt dieses Bild...
...welchen ich supergeil und der Beste superscheiße findet. Aber dieses Teil hing bisher in jeder meiner Küchen und ich habe nicht vor, das zu ändern. Dem musste er sich beugen, dafür musste ich versprechen meine Bistrogardine mit der draufgestickten Kaffeetafel wegzuwerfen.
So...was fehlt noch? Der Billy gegenüber. Mit Türen. Deswegen durfte er auch mit. Darin befinden sich die passenden Gläser für den Alkohol, Kaffeeservice der Oma, mein Çaydanlık, Krimskrams sowie eine kleiner, wirklich sehr kleiner Teil meiner Kochbücher.
Joa, das war's.
Und jetzt bin ich auf noch mehr Küchen gespannt. Danke an Steph für diese coole Idee!
Bis bald,
Eure AD