Ich kann mir gut vorstellen, dass Eure Neugier bis heute auf ein kaum zu ertragendes Maß gestiegen ist und deswegen präsentiere ich Euch heute unser Frühstück, was jedes Wochenende exakt so aussieht wie auf dem Bild.
Der George wollte mal wissen, was wir morgens gerne essen. Also nicht wir im speziellen, sondern wir alle im allgemeinen. Und ich bin ihm wirklich dankbar, dass er das wissen will, denn so habe ich einen Grund, mich mal wieder zu melden.
Ich komme mir tatsächlich ein wenig verschroben vor, wenn ich jedes, wirklich ausnahmslos jedes Wochenende das gleiche frühstücke und Ausnahmen nur in Ausnahmefällen zulasse.
Das sieht dann so aus:
Aber gehen wir das mal ganz in Ruhe der Reihe nach durch.
Der beste Ehemann von allen und ich sind Teetrinker. Kaffee trinkt er nie und ich nur von Montag bis Freitag. Am Wochenende brauche ich das nicht, da muss es für mich ein Assam und für ihn ein Darjeeling sein. Er mit, ich ohne Zucker.
O-Saft ist ganz wichtig, besonders wenn man den Abend zuvor ein wenig Alkohol getrunken hat, was natürlich ganz ganz selten vorkommt!
Er Pseudo-Butter, ich Lätta. Keine Kommentare bitte!
Immer ein 5-Minuten-Ei. Immer noch in Espresso-Tassen und immer mit diesem coolen Eierköpfer, der aussieht wie Mickey Mouse. Kennt Ihr den? Super Erfindung! (Früher gab es immer noch Rührei mit Sucuk, das machen wir in letzte Zeit weniger, muss am Sommer liegen)
Er zwei normale Brötchen, ich ein Mehrkorn und ein normales.
Er ohne, ich mit Serviette.
Und dann kommt mein ganz spezieller Brötchen-Ablauf.
Brötchenhälfte Nr. 1 (das Mehrkorn-Brötchen) esse ich immer mit Ziegenkäse und scharfer Chili-Konfitüre drunter. Das ist die perverseste, aber geilste Mischung ever. Für mich. Alle anderen halten mich leider für komplett bescheuert.
Brötchenhälfte Nr. 2 (Immer noch Mehrkorn) esse ich immer mit rotem Heringssalat. Aber nur der Kieler rote Heringssalat. Von Rüma.
pervers-scharfe Chili-Konfitüre |
Jetzt esse ich das Ei.
Brötchenhälfte Nr. 3 (das normale) esse ich immer mit Rübenkraut. Rübenkraut ist soviel leckererer als Marmelade oder Nuspli. Rübernkraut würde ich, wenn ich dürfte, in Hotels mitnehmen und zum Frühstück schleppen.
Brötchenhälfte Nr. 4 schaffe ich meistens nicht mehr.
Wie der beste Ehemann von allen seine Brötchen isst, hab ich vergessen. Aber auf jeden Fall nimmt er Marmelade (Myriam's ist alle, wir brauchen Nachschub) und so Sachen wie Leberkäse-Aufschnitt und Zwiebelmett.
Musik läuft auch, dann meistens Jack Johnson, dessen Musik ich auch nur morgens am Wochenende zum Frühstück ertrage. Dann finde ich das schön chillig und ruhig, das kommt gut.
Und das türkischste an unserem Wochenend-Frühstück bin also vermutlich ich.
Und wenn Ihr jetzt denkt "meine Fresse, was ein sinnloser Post!", dann habt Ihr Recht.
Und was frühstückt Ihr so? Das könnt Ihr gerne mir oder dem George mal verraten.
Eure AD