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10. Juli 2014

Käse-Lauch-Suppe

Wenn der deutsche Sommer hier einen auf Herbst macht, dann ist es vollkommen in Ordnung, wenn man anfängt, Sachen zu kochen, die im Sommer eigentlich nichts verloren haben. So wie eine Käse-Lauch-Suppe zum Beispiel. 


Gut, es ist jetzt keine Suppe mit einem besonders edlen Ruf, aber - und ich glaube dies kann keiner bestreiten - sie schmeckt einfach extrem gut. Besonders an Tagen, an denen das Wetter nichts außer Regen und Wolken und Grau und Kalt bereithält. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere unter Euch jetzt heimlich den Wunsch verspürt, mal wieder eine Käse-Lauch-Suppe zu essen. Gebt es zu!! (Dass sich das Wetter jetzt so langsam wieder bessert, ist dabei total nebensächlich.)

Zudem ist sie sehr schnell gemacht, was meinem plötzlichen Heißhunger darauf sehr gelegen kam. Man braucht nur wenige Zutaten und sie schmeckt trotzdem. Sie lässt sich natürlich auch gut einen Tag vorher kochen und wird nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch einen Ticken besser. 

Mit knusprigem Baguette oder frischem Brot ist es nicht nur eine Partysuppe, sondern tollstes Comfortfood. Hach...

Und so schnell kocht man einen Pott Käse-Lauch-Suppe, hier die pure Variante mit Hack aber sonst ohne SchnickSchnack:

500g Hackfleisch
2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
1L Rinderbrühe
400g Schmelzkäse
Öl
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Öl in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebel anbraten. 

Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Lauch dazugeben, einige Minuten mitbraten und anschließend mit der Brühe auffüllen, bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. 

Schmelzkäse einrühren, weitere 15 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

13. Oktober 2013

Kürbissuppe

Erstmal klarstellen, was für eine harte Sau man ist und im Sommerjäckchen bei diesen Temperaturen unterwegs sein! Später zuhause angekommen merken, dass das nicht so die allerbeste Idee des Tages war und sich freuen, dass im Kühlschrank noch ein Rest dieser scharfen Suppe ist, welche schön unauffällig von innen wärmt und ein wohliges Gefühl in der Bauchgegend hinterlässt. 


Mit den Gewürzen und damit meine ich eigentlich nur den Chili darin, kann man variieren, bzw. sollte man aufpassen. Dann kann diese Suppe nämlich schnell schon mal von "Wow, toll, großartig, das will ich jetzt jeden Tag essen" (Ich) zu "Brot, verdammt Brot oder von mir aus Joghurt, aber schnell" (Andere) springen, aber sonst ist eine Kürbissuppe im nasskalten Herbst so ziemlich die beste Idee, die man haben kann. Jedenfalls weit besser, als in unpassender Kleidung durch die Weltgeschichte zu hüpfen.

Für 4 Personen:

1 Hokkaido-Kürbis, gewaschen, von schadhaften Stellen befreit und in Würfel zerteilt
1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
1l Gemüsebrühe
25g frischer Ingwer, geschält und gerieben
1 TL Currypulver
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 TL Garam Masala
1 Prise Chiliflocken (optional)
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Kürbiskernöl zum Beträufeln

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min)

Zwiebeln in etwas Olivenöl dünsten und die Kürbiswürfel sowie den Ingwer dazugeben. Mit Brühe aufgießen und die Gewürze hinzufügen.

25 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Die Suppe als letztes pürieren und vor dem Servieren mit einigen Tropfen Kürbiskernöl beträufeln.

Viel Spaß beim Nachmachen!

26. September 2013

Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig

Manchmal ist es wie verhext! Da ernähre ich mich seit ziemlich langer Zeit ziemlich gesund und konsumiere ein wenig bewusster ungesundes und was passiert? Ich werde krank! Es ist nur eine kleine Erkältung, OKAY, aber dennoch frage ich mich, warum mein Immunsystem, welches ich mit Green Smoothies und veganer Ernährung und viel Sport frischer Luft malträtiert habe, bei der kleinsten Virusattacke schlapp macht. Aber es ist wie es ist und es ist ja zum Glück auch schon wieder überstanden. Zwar sehr knapp, aber....ok ich höre schon auf.

Und auch wenn ich jetzt echt nicht Spielverderber sein will, aber die nächste Erkältung erwischt EUCH auch ganz sicher! Deswegen und weil es mir, so rede ich mir ein, ganz gut geholfen hat, will ich euch dieses schnell gemachte und recht effektive Rezept weitergeben. Es handelt sich dabei um einen Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig. Und wenn ich sage Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig, dann meine ich auch Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig. Also Ingwer, Zitrone und Honig und das nicht zu knapp, Freunde! 


Aber wer gesund werden will, muss da durch. Spart bloß nicht an der Zitrone und auch nicht wirklich am Ingwer, haltet Euch am besten an mein Rezept, ich mein es doch nur gut!

Los geht's, das Schniefnasen-Turbo-Heilungs-Rezept:

8 Bio-Zitronen
150g frischen Ingwer, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
1,5 l Wasser
150-200g Honig (je nachdem, wie süß Ihr es mögt)

(Zubereitungszeit: 10 Minuten)

4 Zitronen waschen, trockenreiben und mit einem Zestenreißer oder einem Sparschäler die Schale abreiben. Diese plus die restlichen 4 Zitronen auspressen. 

Wasser mit Honig. Zitronenschale und Ingwer 5 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen, den Zitronensaft dazugießen, gut umrühren. Den Tee durch ein Sieb gießen und in eine Kanne füllen. Austrinken! 

Viel Spaß beim Nachmachen!

23. Oktober 2012

Flammkuchen mit Feigen, Balsamicozwiebeln und Ziegenkäse


Mmmhmmmhmhmmmmmmmh mmmmh mmmh mmmh mmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmmh mmh mmmmmmh mmmmh mmmmmmh yam yam yam mmmmh mmmh mmmhmhmmm mmmh mh mh mmmmh mh mmmmmmm mh mmmmh mmhmmmhmhmmmmmmmh mmmmh mmmh mmmh mmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmmh mmh mmmmmmh mmmmh mmmmmmh yamyyamyyam mmmmh mmmh mmmhmhmmm mmmh mh mh mmmmh mh mmmmmmm mh mmmmhMmmhmmmhmhmmmmmmmh mmmmh mmmh mmmh mmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmh mmmmmh mmh mmmmmmh mmmmh mmmmmmh mmmmh mmmh mmmhmhmmm mmmh mh mh mmmmh mh mmmmmmm mh mmmmh mmh mmmmh mmmh lecker!!

(Zubereitungszeit: 30 Min. ohne die Zubereitung der Balsamicozwiebeln)

1 Blech Teig:

200g Mehl
100ml Wasser
1/2 TL Salz

Alles zu einen Teig verkneten, dünn ausrollen und auf das Backblech legen. Voll easy.

Balsamicozwiebeln gehen so => KLICK

Und sonst braucht man noch 

3 - 4 Feigen, in Scheiben geschnitten
150g Ziegenfrischkäse
Honig

Den Teig mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen, Balsamicozwiebeln drauf verteilen und alles mit Honig beträufeln. Das Ganze dann für ca. 15 Min. oder so lange, bis der Teig so ist, wie ihr ihn haben wollt, in den vorgeheizten (200°C) Ofen schieben.

Viel Spaß beim Nachmachen!

18. Oktober 2012

Linsensuppe

Es ist ja nicht so, dass mich ein vernachlässigter Blog, nichtvorhandene Ideen oder die sich temporär verabschiedende Lust auf’s Kochen irgendwie stören würden. Glücklicherweise gehöre ich zu der Sorte Mensch, die auch tagelang Nudeln essen kann, ohne dass es langweilig wird. Und darüber hinaus war ich auch noch so schlau, jemanden zu heiraten, der sich nicht daran stört, wenn ich mal kein Abendessen gezaubert habe. Die Vorstellung einer fürsorglichen türkischen Ehefrau hat mein Mann nämlich schon lange aufgegeben. Was er aber nicht aufgegeben hat, ist die Ansicht, dass an einem Fußball-Länderspiel-Abend, bei dem es für Deutschland auch echt um was geht, nicht Fußballessen serviert wird. Zu Fußballessen gehört für ihn beispielsweise Fleisch, Fleisch oder Fleisch oder aber schon mal Fleisch.

Das habe ich aber leider nicht mehr auf dem Schirm gehabt und wetterbedingt eine Linsensuppe gekocht:


GOTT SEI DANK habe ich sie wenigstens mit Speck gemacht, das muss so eine Art übernatürliche Fügung gewesen sein, denn eigentlich vermeide ich diese Zutat und nein, da kommt jetzt nicht der Türke in mir hervor. In meinen Augen kann Speck nämlich einfach nix. Deswegen lasse ich es meistens weg oder ersetze es durch Sucuk, was eh viel leckerer ist.

Zum Schluss hat er die Suppe aber viel besser als das Spiel gefunden und daher kommt hier das Rezept für 4:4, äh...ich mein 4:

1 Stange Lauch, geputzt, gewaschen, längs halbiert und in feine Streifen geschnitten
125g Speck, quer in feine Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
240g rote Linsen
1,2l Gemüsebrühe
4 EL Zitronensaft
2 EL Crème fraîche
Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Lauch Speck und Knoblauch darin unter Rühren 2 Min. andünsten.

Die Linsen dazugeben und 2-3 Min. mitdünsten. Brühe angießen, mit Salz und Cayennepfeffer würzen und alles bei mittlerer Hitze 8-10 Min. kochen.

Zitronensaft und Crème fraîche untermischen und kurz kochen lassen. Wenn nötig mit Salz abschmecken und servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!

13. September 2012

Boeuff Stroganoff

Genauso wie Zür(i)cher Geschneltzes gehörte Boeuff Stroganoff zu den Gerichten, die mich während meiner Ausbildungszeit (im Hotel) am meisten geprägt haben (neben frühstückenden Japanern, die im Übrigen oft leider kein besonders appetitliches Bild abgeben). Die Küche des Hotels hat sich nämlich für das Personal immer ganz besonders ins Zeug geschmissen und desöfteren mal die Tüte mit diesen Köstlichkeiten aufgeschnitten. Und obwohl das Zeug damals Convenience war, fand ich es durchaus lecker. Und jetzt wo es langsam wieder kühler wird, bekomme ich auch wieder Lust am Kochen und somit war ein Boeuff Stroganoff ganz klar die logische Konsequenz daraus. Ganz klar!

Weil Rinderfilet diesesmal so abartig teuer war, habe ich Hüfte genommen. Das geht nämlich genauso gut und ist günstiger.

Ich liebe diese cremige Sauce zu dem Reis und das Fleisch dazu war hervorragend. Für mich ist das Soulfood pur, vor allem wenn am Ende auf dem Teller Reis mit Sauce vermischt ein einziges wunderbares Gematsche ergibt. So mag ich es am liebsten.


Und soll ich Euch mal verraten, wie mir mein selbstgemachtes Böff Stroganoff geschmeckt hat? Wie ein heißes nach Vanille und Karamell duftendes Bad an einem kalten, regnerischen Herbsttag. Und soll ich Euch mal verraten, wie Ihr das ganz einfach für 4 Personen nachkochen könnt? So:

Reis
Olivenöl
1 große Zwiebel, gewürfelt
500g Champignons, in Scheiben geschnitten
1 TL scharfes Paprikapulver
100ml Rindfleischbrühe
125ml Schmand
1 TL Dijon-Senf
500g Rinderfilet / -hüfte, in Streifen geschnitten
1 Bund frische Petersilie, gehackt

(Zubereitungszeit: ca. 35 Min.)

Reis kochen, z.B. so.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln reingeben, salzen und pfeffern und solange dünsten, bis sie weich sind. Champignons dazugeben und mit Paprikapulver würzen und solange garen, bis auch diese weich sind. Mit Rinderbrühe aufgießen, Schmand dazugeben und gut vermischen. Vom Herd nehmen und Senf unterrühen und warm stellen.

Ein wenig Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und die Rinderfiletstreifen ca 2-3 Min. rundherum anbraten (wenn es zuviel auf einmal ist, in zwei Portionen), solange bis das Fleisch so durch ist, wie Ihr es gerne hättet.

Fleisch und Petersilie in die Sauce rühren und mir Reis servieren.


Viel Spaß beim Nachmachen!

27. Oktober 2011

Kürbis-Risotto

Ich habe vor einiger Zeit hier ein sehr leckeres Kürbis-Risotto gegessen und wollte es seitdem auch zuhause mal nachkochen. Nach einiger Recherche hier und da habe ich mir aus ganz vielen verschiedenen Rezepten mein eigenes zusammengebastelt und bin mit dem Ergebnis wirklich wirklich sehr zufrieden.


Kürbis-Risotto ohne alles fand ich aber ein wenig langweilig, Fleisch dazu braten kam allerdings nicht in Frage, weil ich die aktuelle "ich-verzichte-mal-so-gut-es-geht-auf-Fleisch-weil-wegen-Gesundheit-und-so-Phase" des besten Ehemannes von allen um Gottes Willen nicht unterbrechen wollte, also musste ich mir was anderes überlegen. Juliane hat in ihrer Version Chorizo verwendet, aber ich als vorbildliche und gute türkische Ehefrau habe natürlich immer Sucuk vorrätig, so dass ich diesen zusammen mit Kürbisspalten in ein wenig Olivenöl angebraten habe. Das passte hervorragend zusammen. S. hat zwar anfangs komisch geguckt, aber das hat mich nicht gestört, das macht er oft, wenn ich mit was türkischem um die Ecke komme, denn zum Schluß war er ganz begeistert.

Und jetzt kommen schnell die Zutaten für 4 Portionen, bevor es bald keine Kürbisse mehr zu kaufen gibt:

200g Risotto-Reis
1/2 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
1 Schalotte, fein gewürfelt
5 EL Weißwein
500-600 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1/2 Parmak Sucuk (ok ok für Euch: 1/2 "Kringel" Knoblauchwurst), in gleichmäßige Würfel geschnitten
50g Parmesan, gerieben
1 Stückchen Butter
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Olivenöl

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Kürbis waschen und schadhafte Stellen wegschneiden. Die Hälfte grob raspeln, die andere Hälfte in gleichmäßig dünne Spalten schneiden.

Die Schalotte in ein wenig Butter andünsten, Reis dazugeben und einen Moment mitdünsten, mit Weißwein ablöschen. Das Lorbeerblatt hineingeben, mit Salz und Muskatnuss würzen und mit ca. 250ml der Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 10 Min. köcheln lassen.

Dann den geraspelten Kürbis hinzufügen und mit weiteren 250ml Brühe aufgießen. Das Ganze weitere 10 Min. köcheln lassen. bei Bedarf Brühe nachgeben.

Währenddessen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbisspalten sowie den Sucuk von beiden Seiten 2 Min. anbraten.

Wenn der Risotto fertig ist, den Parmesan und die Butter unterrühren auf einem Teller anrichten, Sucuk und Kürbisspalten drüber geben und genießen!


Viel Spaß beim Nachmachen!