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6. März 2012

italienische Gemüsesuppe / Minestrone

Verzeiht, dass ich den Blog in letzter Zeit ein wenig vernachlässige und wenn ich mich melde, dann wieder mal nur mit so 'ner öden Suppe oder mit sinnfreien Belanglosigkeiten. Ich bin aber immer noch dabei, mich in die Kleidergröße zu hungern, die ich vor Weihnachten hatte. Mir ist da nämlich so ein Skiurlaub in Bayern dazwischengekommen und nach 10 Tagen viel zu vieler Schweinereien (zum Essen) und viel zu wenig Ski, muss ich leider wieder ein wenig konsequenter werden in dem, was ich so zu mir nehme. Apropos Urlaub. Habt Ihr schon mal Germnknödel probiert? So mit richtig viel flüssiger Butter und Mohn und so? OMFG, sag ich da nur, OMFG! Geil!

uuhhh... instagram. (raedukochblog, btw)
Die ca. 43 Stück, die während des Urlaubs den Weg in meinen Magen gefunden haben, zwangen mich also auch gestern zu einer Suppe. Eine meiner Lieblingssuppen, weil sie gesund und sehr schnell gemacht ist, dem Gatten schmeckt, satt macht und gesund ist und schnell gemacht und der beste Ehemann von allen isst sie auch ganz gerne. Eine Minestrone.



Und wer jetzt dran zweifelt, sollte sich schnell das Rezept notieren, 3-4 Personen zusammentrommeln und es mal ausprobieren:

2 Möhren, in dünne Scheiben geschnitten
1 Stange Porree, in dünne Scheiben geschnitten
1 Zucchini, gewürfelt
3 Tomaten, gehäutet und gewürfelt 
oder
1 Dose gewürfelte Tomaten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
75g Suppennudeln
75g weiße Bohnen (aus'm Glas), abgebraust
75g Erbsen (TK oder Dose), bei Dose abgebraust
Olivenöl
1L Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
Salz
Pfeffer
Salbei
ein wenig Parmesan, gehobelt oder gerieben

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Öl erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten.
Möhren, Porree, Zucchini und Knoblauch dazufügen und ein Weilchen mitdünsten.
Mit Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt dazugeben und mit Pfeffer und Salbei würzen. Aufkochen.

Suppennudeln unterrühren und das Ganze ca. 10 Min. bei schwacher Hitze vor sich hinköcheln lassen.

Nach 10. Min. die Tomaten dazugeben und weitere 10 Min. köcheln lassen.

Zum Schluss die Bohnen und Erbsen in der Suppe warm werden lassen und Basilikum dazugeben. Für den Spaß an der ganzen Sache gerne noch mit ein wenig Parmesanhobeln bestreuen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

17. August 2011

Käsespätzle

Wer mal so aus dem Fenster schaut, wird sich denken können, warum gerade dieses Gericht gestern auf unseren Tellern landete:


Nichts erinnernt mich mehr an Winterurlaub als Käsespätzle (die leckersten habe ich übrigens hier gegessen) und da der Sommer eh macht, was es will, ignorier ich die Etikette und esse Wintersachen.

Das Rezept habe ich mir hier abgeschaut und fand das Resultat sehr lecker. Einzig die Backzeit am Ende würde ich verkürzen. Nicht 20 Min. sondern max. 15 Min. da der Käse dann noch schön sämig ist. Bei 20 Min. war er mir leider ein klitzekleineswenig zu trocken. Daher habe ich im Rezept auch die Backzeit angegeben, die ich nehmen würde.

Deswegen nehmt ihr jetzt bitte für 2 Personen Winterfeeling (wobei das geht ja grad auch ohne Spätzle):

ca. 400g Eierspätzle aus dem Kühlregal, (die man natürlich auch selbermachen kann, aber wer hat schon Bock total ausgehungert und das war ich gestern abend nämlich, Spätzle zu machen?)
2-3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
300g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
250g (oder mehr) Käse nach Belieben, gerieben
optional: ca. 150g gewürfelten Speck
Butaris o.ä.
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min)

Backofen auf 200°C vorheizen

Zwiebeln (und Speck) in etwas Fett in einer Pfanne anbraten, rausnehmen, beiseite stellen. Nun die Champignons in etwas Fett (oder falls vorhanden im Restfett des Speck) anbraten. Zwiebeln (und Speck) wieder in die Pfanne geben und vermischen.

Spätzle kochen.

Spätzle zu der Pilz-Zwiebel(-Speck)-Mischung in die Pfanne geben, gut vermischen und ca. 3/4 des Käses unterheben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles in eine geeignete Aufflaufform geben und mit dem restlichen Käse bestreuen.
Das Ganze dann für 10-15 Min. in den Ofen.


Viel Spaß beim Nachmachen!

5. August 2011

Gebratener Leberkäse mit Champignon-Senfcrème und Bratkartoffeln

Neulich nach einem ausgiebigen Frühstück, einer großen Currywurst-Pommes-Mayo zu Mittag und 'nem Stück Kuchen, saß ich so da und überlegte mir, was ich zum Abendessen machen könnte, da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen: "Leberkäse zum Abendessen, das ist es!"

Glücklicherweise ist in der aktuellen "Lecker" ein solches Rezept, welches mich mein Einkaufskörbchen schnappen und zum Metzger eilen ließ.

À propos Metzger: Findet Ihr nicht auch, dass es viel zu wenig gute Metzger gibt? Also in Moers ist das so und als ich noch in Düsseldorf gewohnt habe, musste ich wirklich lange suchen, überhaupt mal einen zu finden, geschweige denn einen Guten! Und überhaupt ist das bei Leberkäse immer so 'ne Sache. Da gibt es ganz eklatante Unterschiede, habe ich gelernt. Von wem? Mein Schwager in spe, der ist Bayer, der muss es wissen. Und wenn eine Türkin sich von einem Bayer Tipps in Sachen Leberkäse einholt...ja dann ist eindeutig Ramadan!


Und das braucht Ihr für 2 Personen von "Zuviel gegessen? Bikinifigur? Ach egal...." 

250g Champigons, geputzt und halbiert
2 Scheiben Leberkäse à ca. 125g
100g Schmand
1-2 EL Milch
1-2 TL mittelscharfer Senf
Petersilie, gehackt
Öl
Salz
Pfeffer

außerdem

Kartoffeln, geschält, gekocht, in Scheiben geschnitten und in etwas Öl oder Butter gebraten.

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Leberkäse halbieren und in 1 EL Öl in der Pfanne von jeder Seite ca. 2 Min. braten, dann warm stellen.

Pilze im heißem Bratfett unter Wenden anbraten, Schmand, Milch und Senf einrühren, kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, zum Schluss die Petersilie unterrühren.

Leberkäse mit Bratkartoffeln anrichten und die Champignons drübergeben.

Viel Spaß beim Nachmachen!