29. Januar 2013

Chorizo-Chili-Eintopf mit Kichererbsen

Eigentlich bin ich ein großer Anhänger von Sucuk, welchen ich z.b. gerne am Wochenende in Rührei mache oder meine Pizza damit belege oder einfach in der Pfanne ein wenig anbrate und zu Risotto oder ähnlichem esse. Silverster gab's Raclette und keiner von uns hatte Bock zum Türken zu fahren und Sucuk zu holen, deswegen wurde es Chorizo. Und seitdem finde ich den gar nicht mal so übel. Im Gegenteil. 


Beim Stöbern in einem der 1246 Kochapps, die ich auf dem Handy habe, fiel mir dieses Gericht auf, zudem ich fast alles zuhause hatte und welches schnell und einfach zuzubereiten war. Perfekte Feierabend-Küche.

Und nicht nur perfekte Feierabend-Küche, sondern auch perfekte Montagabenddiewocheistnochsolangichbrauchsoulfood-Küche! (Für 4)



1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 gelbe Paprika, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Prise Pul Biber (Chiliflocken)
250g Chorizo, in mundgerechte Stücke geteilt
400g stückige Tomaten aus der Dose
400g Kichererbsen aus der Dose
200g Reis
1 Handvoll Rucolablätter
Olivenöl
Salz
Pfeffer
ein wenig gehacktes Basilikum zum Garnieren (aber jetzt mal ehrlich, das kann man auch weglassen)

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 5 Min. andünsten.

Paprika, Knoblauch und Pul Biber dazugeben und weitere 2 Minuten dünsten.

Chorizo in den Eintopf rühren und Tomaten und Kichererbsen zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, aufkochen und dann bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze 10 Minuten  köcheln lassen.


Rucola in den Eintopf rühren.

Mit Reis servieren. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

21. Januar 2013

Green Smoothie


Nützt ja nichts! Der Gang auf die Waage am 01.01. ist ja meistens wie so'n Schlag ins Gesicht, oder? Bei euch auch, oder? Geht nicht nur mir so, oder???? Ihr seht das auch so, richtig??!!

Jedenfalls erinnerte ich mich beim jährlichen wiegen, dass ich mir so kurz vor Ende des Jahres vorgenommen hatte, mich im neuen Jahr etwas gesünder zu ernähren, Sport zu treiben und viel zu trinken. Jetzt haben wir schon den 21.01. und ich habe nicht nennenswert mehr Sport gemacht, gesünder ernähren ging auch irgendwie nicht (dafür gab es aber 100.000 plausible und nachvollziehbare Gründe!!) und mehr getrunken als sonst habe ich leider auch nicht. Das mit dem Trinken ärgert mich schon ein wenig, denn soo schwer ist das ja nun auch wieder nicht und viel trinken verbraucht ja auch Kalorien. Ca. 150 am Tag hab ich mal gelesen. Das macht im Monat 4500 Kalorien, im Jahr 54.000 Kalorien, nur durch’s Trinken! Auf diesen Verbrauch zu verzichten ist ja eigentlich total hirnrissig. 

Aber zurück zu mir und meinen Vorsätzen: Ich erinnerte mich an ein Green-Smoothie-Rezept bei den Jungs von NKFOM und an den Mixer, der ungenutzt bei uns in der Küche steht. Flugs kombiniert, kam mir die grandiose Idee, meinen Flüssigkeitsverbrauch mit dem Vorsatz, mich gesünder zu ernähren zu verbinden und mir einen Green Smoothie zu bauen. Wollt ich eh schon immer mal ausprobieren, wie dieser Mixer funktioniert…

Schaut mal hier:


Nicht nur, dass so ein Getränk total lecker schmeckt, er ist auch ratzfatz gemacht. Man kann beliebig variieren und sich immer neue lustige Kombinationen ausdenken. Das kann zu einer regelrechten Sucht werden, bei mir jedenfalls. Wirklich eine ganz tolle Erfindung, musste ich euch mal erzählen. 

Nur mit der Namensgebung ist es bei diesen Dingern immer so eine Sache, wie soll ich das Zeug denn jetzt nennen? Zum Beispiel: Banane-Apfel-Kiwi-Spinat-Möhre-Smoothie. Oder so:

1 Banane
1 Apfel
1 Kiwi
1 Handvoll Spinat
1 Möhre
1 EL Leinsamen
150 ml Wasser

(Zubereitungszeit: 5 Min.)

Das Obst und Gemüse wenn nötig schälen und grob zerkleinern, mit dem Wasser und dem Leinsamen im Mixer pürieren, regelmäßig trinken und beobachten, was passiert.

Viel Spaß beim Nachmachen!

15. Januar 2013

Crema Catalana


Neulich haben meine Familie und ich einen Kochkurs besucht und das erste, was wir da gelernt haben (ohne dass es uns jetzt explizit beigebracht werden musste) war, dass wir neue Messer brauchen! Ich glaube, das ist auch das erste, was alle Kochkursteilnehmer dieser Welt lernen. Man braucht unbedingt neue, gute Messer! Nicht, dass ich nicht wusste, dass gute Messer das A&O einer jeden guten Küche sind, aber ich lebte zuhause bisher immer mit der törichten Ansicht, meine Messer wären gut genug. Mitnichten! Und dann noch der Satz „Vorsicht, die Messer kommen gerade vom schärfen“ haben den besten Ehemann und mich tief beeindruckt. Schade, dass gute Messer so teuer sind. Und dass Weihnachten grad vorbei ist, ist auch sehr schade.

Aber nicht nur, dass ich gelernt habe, mit was für dilettantischen Messern ich zuhause kochen muss, ich habe auch gelernt, wie toll ein Induktionskochfeld ist. Schade, dass mein Herd noch in einem ziemlich guten Zustand ist. Wie kriege ich das Ding denn am unauffälligsten kaputt? 
Aber Spaß beiseite, mit gutem Werkzeug zu arbeiten macht einfach doppelt so viel Spaß, das kann ich auf jeden Fall hier festhalten.

Während des Kochkurses habe ich aber auch noch andere tolle Sachen gelernt, u.a. wie eine Crema Catalana gemacht wird. Und ich habe mich darüberhinaus noch die ganze Zeit gefragt, warum ich eigentlich nicht immer mit einem Glas Prosecco koche? Prosecco, gute Messer und ein Induktionskochfeld - ich glaube, ich wäre nicht mehr aufzuhalten!

Aber ich schweife ab, ich war bei der Crema Catalana. Die war extrem lecker und da ich seit kurzem einen Flambierer mein Eigen nennen darf, musste ich die Crema zuhause direkt nachmachen. Hat dann auch ohne professionelle Hilfe auf Anhieb geklappt.


Und jetzt müsst Ihr einmal kurz aufpassen, wir kommen zum wesentlichen Teil dieses Beitrags, die Zutaten und die Beschreibung des Rezeptes (für ca. 6 Schälchen):

400 ml Milch
400 ml Sahne
120 g Zucker
1 Zimtstange
Abrieb 1 Zitrone
Abrieb 1 Orange
8 Eigelbe
45 g Stärke
brauner Zucker

(Zubereitungszeit: 15 Min. + Kühlzeit)

Stärke in 100 ml Milch auflösen. Mit Eigelb und dem Orangen- und Zitronenabrieb vermengen.

300 ml Milch, Sahne, Zucker und den Zimt aufkochen. Stärkemischung dazugeben, erneut aufkochen und dann bei mittlerer bis schwacher Hitze die Stärke auskochen. Am Ende sollte das Ganze eine schöne Puddingkonsistenz haben.

In Schälchen abfüllen (vorher die Zimtstange entfernen, ich sag's ja nur!) und kalt stellen. Vor dem Servieren mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Lieblingsküchenspielzeug meines Mannes abflämmen.

Viel Spaß beim Nachmachen! 

8. Januar 2013

Ratatouille


Wenn ich Gemüse wäre, ich würde mir wünschen, nicht bei uns in der Küche zu landen! Denn als Gemüse hat man es bei uns schon arg schwer, an den Mann zu kommen. Ich würde Ewigkeiten im Kühlschrank liegen und all meine Hoffnungen, endlich verspeist zu werden, würden mit jedem Öffnen und Schließen der Kühlschranktür von neuem zunichte gemacht werden. Immer und immer und immer wieder. Ich müsste mit ansehen, wie meine Mitbewohner das Fleisch, der Käse, die Getränke, die Joghurts und Quarks, die Marmeladen und Dressings endlich Ihrer Bestimmung zugeführt werden, wohingegen ich, das Gemüse, immer mehr altere und unansehnlich werde. Ab und an käme ich vielleicht raus, aber nur um zu sehen, wie so ein großer Typ bei meinem Anblick verächtlich die Nase rümpft und dann würde ich wieder zurück an meinen Platz im Kühlschrank befördert werden. Wenn ich ganz großes Glück habe, würde ich vielleicht kurz bevor ich ungenießbar werde von einer bildhübschen, jungen und bezaubernden Frau befreit werden, die die Tatsache, dass Ihr Mann nicht da ist, ausnutzt und sich selbst etwas zu essen macht. Dann, ja dann habe ich vielleicht auch das große Glück, verspeist zu werden. 
Aber alles in allem wäre ich im RaEdU ein ganz schön depressives Gemüse. Es sei denn, dieses junge bezaubernde, ja geradezu feenhafte Geschöpf (damit meint das Gemüse mich) kommt auf die geniale Idee, Ratatouille zu kochen. Das ist im RaEdU so ziemlich das Beste, was Gemüse passieren kann. Jedenfalls wenn der große Typ mitessen soll.




Und wenn Ihr jetzt auch Mitleid mit Eurem Gemüse im Kühlschrank bekommen habt, dann passt jetzt mal gut auf, den ich erkläre Euch, wie man das für 4-6 Personen kocht:

1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 grüne Paprika, gewürfelt
1 gelbe Paprika, gewürfelt
1 Zucchini, gewürfelt
100g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt
400g gehackte Tomaten aus der Dose
2 EL Tomatenmark
1 TL getr. gemischte Kräuter
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 30 Min.)

Das gesamte Gemüse in einen Topf geben, Tomaten und Tomatenmark unterrühren, Kräuter und Zucker zufügen und alles gut mit salz und Pfeffer würzen. Das Ganze aufkochen und abgedeckt bei mittlerer Hitze 20 Min. köcheln lassen.

Das allein schon ein Gedicht, aber zusammen mit Schollenfilet (beispielsweise) ein Traum. Dazu Schollenfilets kaufen, säubern, mehlieren und mit ein wenig Fett in die Pfanne hauen.

Zusammen servieren.

Die Reste der Ratatouille, welche es bei aller Liebe dazu bei uns doch gibt, weil ich aber auch mit Absicht immer ein wenig mehr koche als wir essen, fülle ich in sterile Gläser, verschließe sie und lasse sie 15 Min. auf dem Kopf abkühlen. Dann kommen sie in den Kühlschrank und halten sich da gut mindestens 4-6 Wochen und länger. 




Viel Spaß beim Nachmachen!

2. Januar 2013

2012


Und schwupps war das Jahr 2012 zu Ende. Und es ist mal wieder Zeit für einen Jahresrückblick. Auch wenn ich da mittlerweile kaum Bock zu habe, wenn jeder zweite Blog den macht. Man ist auch irgendwie übersättigt. Ich mach ihn trotzdem, Tradition ist Tradition. Für interessierte sind hier 2010 und 2011 nochmal nachzulesen.


Vorherrschendes Gefühl für 2013?
Ich liebe diese Jahreszahl. Ich mag sowieso grundsätzlich lieber ungerade Zahlen und die 13 finde ich besonders schön, daher bin ich durchaus positiv gestimmt.

2012 zum ersten Mal getan?
Eine Vanilleschote ausgekratzt

2012 leider gar nicht getan?
Ernsthaft Sport gemacht

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Grünkohl gekocht

Wort des Jahres?
Werkstatt

Zugenommen oder abgenommen?
Mal so, mal so, aber nie ideal. Ihr kennt das.

Stadt des Jahres?
Vegas, Baby..Vegas!

Alkoholexzesse?
Aber selbstverständlich!

Davon gekotzt?
Weder gekotzt, noch sonst irgendwas grob peinliches.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Leider bekomme ich alle paar Jahre einen Hirnaussetzter und renne zum Friseur und lasse sie mir schneiden. Und zuhause bereue ich es dann wieder und fange an zu heulen. So geschehen auch in 2012. Und diesesmal habe ich mir auch noch einen Rotton färben lassen. Wie blau muss ich eigentlich gewesen sein, frage ich mich. 

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ganz sicher wieder ein wenig kurzsichtiger. Ich habe es aber tatsächlich geschafft, einen Augenarzttermin zu machen! Und war auch da. Leider hat die Bitch Uschi am Empfang mich derart von oben herab behandelt, dass ich wieder gegangen bin. Ey, jetzt mal ehrlich, das muss ich mir doch nicht bieten lassen!! In solchen Momenten möchte ich diese Leute immer fragen, wann Sie den Spaß an Ihrem Job verloren haben..

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

Höchste Handyrechnung?
ca. 26 EUR

Krankenhausbesuche?
1 (als mein Neffe zur Welt gekommen ist)

Verliebt?
Aber ja!

Getränk des Jahres?
Hugo. (Ich bin so verdammt mainstream)

Essen des Jahres?
Sushi und dazu möchte ich direkt mal eine kleine Restaurant-Empfehlung abgeben: ChiSushi in Krefeld. Woah…der Wahnsinn! Da kann Düsseldorf aber mal echt einpacken! Zu coolen Preisen, da kann man auch mit der leichten Verpeiltheit der Servicekräfte leben. Die sind aber lustig, geht mal hin!

Most called Person?
Meine Mutter

Die schönste Zeit verbracht mit? / Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit den Besten, dazu gehören mein Mann und meine beiden Familien.

Song des Jahres?
MötleyCrüe, „Saints of Los Angeles” aus dem gleichnamigem Album. Ich finde das Album mittelmäßig, aber dieser Song ist geil.

CD des Jahres?
Noel Gallagher “High Flying Birds”. Monatelang rauf- und runtergespielt. 

Buch des Jahres?
„Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafon. Wieso habe ich dieses Buch erst jetzt gelesen? Das ist so ein tolles Buch, das ist das tollste Buch, was ich je gelesen habe. Bis jetzt.

Film des Jahres?
Ziemlich beste Freunde. Wer den noch nicht gesehen hat, ist selber schuld.

Konzert des Jahres?
Adam Ant, 08.12.2012, Roermond – ECI Cultuurfabriek

TV-Serie des Jahres?
"Muhtesem Yüzyil". Heißt übersetzt „Prächtiges Jahrhundert“ und ist eine türk. Serie, die 15hundertschießmichtot im osmanischen Reich spielt und das Leben des Sultan Süleyman und seines Harems im Topkapi Palast zeigt. Ich schaue mir die Serie im Netz und ohne Werbeunterbrechung an. Eine Folge dauert sage und schreibe knapp 1,45 Std. Die spinnen die Türken, echt. Im TV MIT Werbeunterbrechung sitzt du dann mal locker fast 2,5 Std. vor der Glotze. Für eine Serie!! Verrückt.

Erkenntnis des Jahres?
Ich brauche einen neuen Augenarzt.

Drei Dinge, auf die ich hätte gut verzichten können?
Das Wasser in unserem Wasserbett ist gekippt und hat angefangen komisch zu riechen. Natürlich nur auf meiner Seite, war ja klar. Es dauerte Wochen, bis der Gestank weg war. Und dieses unschöne Erlebnis mit der Augenarzt-Schlampe-Uschi.

Nachbar des Jahres?
Alle. Naja, fast alle.

Beste Idee / Entscheidung des Jahres?

Schlimmstes Ereignis?
Ich hatte keine schlimmen Ereignisse dieses Jahr, ich bin wahrhaftig ein Glückspilz.

Schönstes Ereignis?
Der Roadtrip durch die USA.

2012 war mit einem Wort?
Eindrucksvoll

Ich wünsche Euch ein tolles neues Jahr!
Eure AD

23. November 2012

French Toast with fresh Berries


Ich liebe ja neuerdings French Toast. Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es. Moment, ich muss meinen Worten noch ein wenig mehr Druck verleihen: ICH LIEBE ES!



Seit der beste Ehemann und ich in den Staaten waren und feststellen mussten, dass die Amis kochtechnisch ja nicht viel können, aber wenn sie was können, dann richtig, seitdem bin ich dieser Art von Frühstück komplett und unwiderruflich verfallen. Und um das zu verdeutlichen, habe ich während der gesamten Zeit dort morgens das Zeug quasi inhaliert und musste es natürlich zuhause auch mal probieren. Das Ergebnis schmeckte sooo so so lecker, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Probiert es. Moment, ich muss meinen Worten noch ein wenig mehr Druck verleihen: PROBIERT ES!

Am besten SO:

4 Eier
50 ml Milch
50 ml Sahne (man kann auch nur 100 ml Milch nehmen oder aber auch nur 100 ml Sahne, je nachdem wie Ihr das so mit Eurem Gewissen vereinbaren könnt)
35g Mehl
45g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz

6 Scheiben Toast oder Weißbrot
Butter zum ausbacken
fresh Berries (Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Cranberries (wie heißen die eigentlich auf Deutsch) oder oder oder
Ahornsirup

(Zubereitungszeit: 15 Min.)

Alle Zutaten miteinander verrühren und die Brotscheiben darin unter wenden vollsaugen lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Brotscheiben darin von beiden Seiten gleichmäßig bis zur gewünschten Bräune backen.

Mit den Früchten und dem Ahornsirup servieren. Foodporn deluxe und das schon zum Frühstück. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

6. November 2012

Spaghetti Amatriciana mit Hackbällchen


Es kommt nicht so oft vor, dass der beste Ehemann von allen einen Wunsch bezüglich des Abendessens äußert und ich ihm diesen erfülle. Also, dass er Wünsche zum Abendessen hat, kommt  schon ziemlich oft vor, findet aber im allgemeinen eher selten meine Zustimmung. Wer kocht, darf bestimmen! Wer kocht, hat recht! Und außerdem soll man ja nicht jeden Tag Fleisch essen, das weiß doch jedes Kind!!

Gestern hat er sich Spaghetti mit Tomatensauce und Hackbällchen gewünscht. Von alleine wäre ich jetzt nicht auf die Idee gekommen, ein einfaches Pastagericht mit so etwas wie Häckbällchen zu kochen. Das macht echt mehr Arbeit als nötig, montags nach Feierabend. Aber ich erinnerte mich an ein Essen beim Italiener, neulich in New York. Da hatten die das auch so ähnlich auf der Karte und es hatte göttlich geschmeckt. Allerdings lag das daran, dass die Hackbällchen mit irgend etwas zusätzlich zubereitet waren. Keine Ahnung, was das war? Fenchel? Gibt es sowas in der italienischen Küche? Hackbällchen mit Fenchel? Gott, ich muss das unbedingt rausbekommen!!

Wie auch immer, ich tat ich ihm den Gefallen und zauberte das:

   
Ja und das war echt extrem lecker, muss ich zugeben, auch wenn das Hackfleisch nicht so gepimpt war wie in NY.

Und so macht ihr das Ehegatten-Wunsch-Dinner für 2 ganz einfach zuhause nach:

½ Brötchen vom Vortag, in Wasser eingeweicht
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
250g Tartar (oder sonstwie Hackfleisch)
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 Ei
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
Öl
1 EL Tomatenmark
1 Dose gestückelte Tomaten
einige Stiele Bailikum, in Streifen geschnitten
etwas Parmesan, gerieben
Spaghetti

(Zubereitungszeit: 35 Min.)

Tartar, Brötchen, Hälfte der Zwiebeln, Hälfte des Knoblauchs, Petersilie und das Ei in eine Schüssel geben,  mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und alles schön verkneten. Aus der Masse kleine Bällchen formen.

Öl in der Pfanne erhitzen, Hackbällchen darin rundherum anbraten, beiseite stellen.

Öl in einem Topf erhitzen, restliche Zwiebeln und Knoblauch und ein wenig Chili darin andünsten, Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen und mit den gestückelten Tomaten ablöschen. Das ganze aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Spaghetti al dente kochen.

Hackbällchen mit Bratfett in die Tomatensauce geben und darin ein wenig weiterköcheln lassen.

Nudeln mit der Sauce und den Hackbällchen anrichten, mit Basilikum und Parmesan bestreuen und in das zufriedene Gesicht des Gegenüber blicken.

Viel Spaß beim Nachmachen!