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17. August 2011

Käsespätzle

Wer mal so aus dem Fenster schaut, wird sich denken können, warum gerade dieses Gericht gestern auf unseren Tellern landete:


Nichts erinnernt mich mehr an Winterurlaub als Käsespätzle (die leckersten habe ich übrigens hier gegessen) und da der Sommer eh macht, was es will, ignorier ich die Etikette und esse Wintersachen.

Das Rezept habe ich mir hier abgeschaut und fand das Resultat sehr lecker. Einzig die Backzeit am Ende würde ich verkürzen. Nicht 20 Min. sondern max. 15 Min. da der Käse dann noch schön sämig ist. Bei 20 Min. war er mir leider ein klitzekleineswenig zu trocken. Daher habe ich im Rezept auch die Backzeit angegeben, die ich nehmen würde.

Deswegen nehmt ihr jetzt bitte für 2 Personen Winterfeeling (wobei das geht ja grad auch ohne Spätzle):

ca. 400g Eierspätzle aus dem Kühlregal, (die man natürlich auch selbermachen kann, aber wer hat schon Bock total ausgehungert und das war ich gestern abend nämlich, Spätzle zu machen?)
2-3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
300g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
250g (oder mehr) Käse nach Belieben, gerieben
optional: ca. 150g gewürfelten Speck
Butaris o.ä.
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min)

Backofen auf 200°C vorheizen

Zwiebeln (und Speck) in etwas Fett in einer Pfanne anbraten, rausnehmen, beiseite stellen. Nun die Champignons in etwas Fett (oder falls vorhanden im Restfett des Speck) anbraten. Zwiebeln (und Speck) wieder in die Pfanne geben und vermischen.

Spätzle kochen.

Spätzle zu der Pilz-Zwiebel(-Speck)-Mischung in die Pfanne geben, gut vermischen und ca. 3/4 des Käses unterheben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles in eine geeignete Aufflaufform geben und mit dem restlichen Käse bestreuen.
Das Ganze dann für 10-15 Min. in den Ofen.


Viel Spaß beim Nachmachen!

16. März 2011

Zür(i)cher Geschnetzeltes

Zürcher Geschnetzeltes habe ich schon immer gerne gegessen. Früher häufiger, als es das Zeug während meiner Ausbildung in der Persokantine des Hotels, in dem ich gelernt habe, ab und an zu essen gab. Zwar kam der höchstwahrscheinlich aus der Tüte (iss ja nur fürs Personal, ne) aber selbst das schmeckte mir irgendwie. Ihr könnt euch also vorstellen, wie lecker ich mein selbstgemachtes gestern fand.


Zutaten für 2 Personen:

400g Kalbfleisch, in 1/2 cm dicke Streifen geschnitten
2 kleine Schalotten, gewürfelt
1/2 TL Paprika, edelsüß
3 EL Öl
50 ml Weißwein
250 ml Schlagsahne (wir hatten Sojasahne, Soja ist 'ne tolle Sache!)
1 EL Petersilie, gehackt
1/2 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone 
einige Spritzer Sojasauce (nur wer mag)
Salz
weißer Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Fleisch mit Pfeffer und Paprikapulver würzen.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze von beiden Seiten anbraten. Alles in ein Sieb gegen und den Bratensaft auffangen.

2 EL Öl erneut in die Pfanne geben und die Schalotten darin hellbraun braten. Weißwein dazugeben und einkochen lassen. Mit Sahne ablöschen und cremig einkochen.

Fleisch und Bratensaft zugeben und 2-3 Min. in der Sauce ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken und zum Schluss die Petersilie und die Zitronenschale unterrühren.

Die Züricher mögen mir die Sojasauce darin verzeihen, aber während des Abschmeckens hatte ich das dringende Gefühl, Sojasauce reinmischen zu müssen. Was sich außerordentlich gut mit dem Rest vertragen hat.

Zu diesem Gericht isst man, wenn man es ganz richtig machen will, Rösti. Wir hatten Spätzle und dann noch nicht mal selbstgemacht. Aber dazu fehlte mir gestern echt die Zeit.

Viel Spaß beim Nachmachen!