Posts mit dem Label Kekse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kekse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

3. November 2013

Peanutbutter Cups, pure awesomeness!

Ein Haus bauen, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen und Peanutbutter Cups selber machen. So war das doch, oder? Und ich darf verkünden, dass ich Punkt 4 dieser komischen Liste erfolgreich abgearbeitet habe. Yeah! 


Um die Peanutbutter Cups schleiche ich ja schon seit geraumer Zeit herum. Die gibt es im Original in den USA zu kaufen und wenn man die einmal gegessen hat, ist alles, was in unseren Breitengraden als Peanutbutter- oder Erdnussbutterriegel verkauft wird ein Affront. Nichts schmeckt peanutbutteriger als das Original aus den USA, die bekommt man hier aber so schlecht. Und zugegeben, ich mache viel Scheiß mit, ja .. aber Schokoriegel im Netz bestellen. no way! Deswegen und weil ich seit einigen Tagen einen unergründlichen Schmacht auf die Dinger habe, habe ich mich in die Küche gestellt und nachgebaut. Und war erstaunt, wie gut das geklappt hat. Ist aber auch kein Hexenwerk, denn die sind echt sehr leicht nachzubauen, wie Ihr gleich lesen werdet.

Trotzdem muss ich an dieser Stelle auf Euren gesunden Menschenverstand und Eure Willenskraft appellieren. Hat man einmal damit angefangen, ist es nicht leicht aufzuhören. Dieser zarte Schmelz der Erdnusssbutter mit den crispy Keksstückchen, die süsse Schokolade in Kombination mit der salzigen Creme.. Pure awesomeness! Ich freue mich eigentlich über jeden Tag, an dem ich nicht meinen gesamten Tageskalorienbedarf mit dem Zeug verbraucht habe. 

Für 15 Peanutbutter Cups braucht Ihr:

70g Butter
70g Puderzucker
160g Erdnussbutter
80g Vollkornkekse, zerbröselt
150g Vollmilchkuvertüre
15g Kokosfett
Muffinförmchen

(Zubereitungszeit: ca. 1 Std inkl. Abkühl- und Gefrierzeit)

Butter, Puderzucker und Erdnussbutter bei schwacher Hitze in einem Topf schmelzen und glattrühren. Kekskrümel unterheben und ein wenig abkühlen lassen. Diese dann ca. 1cm hoch in Muffinförmchen füllen und für 30 Min. in den Tiefkühler stellen.

Die Kuvertüre mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. 

Die erkaltete Erdnussmasse aus den Förmchen lösen und stattdessen ca 1.5 TL der warmen Schokomasse einfüllen. Durch schräges Drehen der Förmchen verteilt die Schokolade darin sich gleichmäßig und der Erdnusscup kann wieder eingesetzt werden. Diesen mit Schokolade bedecken und die Kuvertüre fest werden lassen. Aus der Form lösen und die Nummer von Weight Watchers raussuchen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

26. April 2012

Sablés chocolat à la fleur de sel / Schokoladenkekse mit Fleur de Sel

Ich hab Euch doch via facebook von der Aktion "Post aus meiner Küche" erzählt, wisst Ihr noch? Ja, und diese Woche war es dann soweit. Gestern konnte ich endlich mein Päckchen in den Händen halten, nachdem es eine lange und trostlose Nacht in einem Paketshop verbracht hat. Bisher hat jeder Zusteller dieser Welt es geschafft, Pakete in meiner Abwesenheit bei den Nachbarn abzugeben, immer erfolgreich. Nur dieses mal nicht. Natürlich nicht. Waren ja auch schließlich Lebensmittel drin. 

So toll kam mein mein Päckchen bei mir an
Und so lecker sah der Inhalt aus
Ich hoffe, mein Päckchen kommt heile bei der Sabi an. Sollte es noch nicht da sein, Sabi..schau mal eben weg, ja?!

So liebevoll und total bezaubernd hab ich es verpackt
Ich musste nicht lange überlegen, was ich verschicke, denn seit gefühlten 845 Jahren warten diese Kekse auf meiner to cook-Liste darauf, nachgebacken zu werden. Ich habe bei der Queen of Backen, Mund wässrig machen und die geilsten Fotos schießen, nämlich Steph abguckt und diese zum Niederknien schmeckenden Kekse nachgebacken. Großartig, wie ich finde. Total abgefahren, dieser salzige Schokoteig. Probiert es unbedingt aus.


Und so werde ich Sie wohl noch ein bis zweihundertdreiundfünzig mal nachbacken müssen:

175g Mehl
30g guter Kakao
5g Natron
150g sehr weiche Butter
120g Rohrzucker
50g Puderzucker
5g Fleur de Sel
Mark einer Vanilleschote
150g dunkle Schokolade (70%) oder gute dunkle Kuvertüre

(Zubereitungszeit: 45 Min. + 2 Std. Kühlen)

Die Schokolade sehr fein reiben. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Natron vermischen und mehrmals sieben, bis eine ganz feine Mischung entsteht. Butter. Rohrzucker, Puderzucker, Vanillemark und die geriebene Schoki vermischen. Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen. (Nur so wenig wie möglich und so viel wie nötig, damit die Kekse schön mürbe werden). Zuletzt das Fleur de Sel untermischen.

Nun aus dem Teig eine Rolle mit ca. 4 cm Durchmesser formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Std. im Kühlschrank kalt stellen.

Vor der Weiterverarbeitung die Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 15 Min. Zimmertemperatur annehmen lassen. Backofen auf 180°C vorheizen.

Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 8 Min. backen. Komplett auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

6. Dezember 2011

Lemon Meltaways

Es ist Advent und ich habe Plätzchen gebacken. Ich bin ein wenig stolz auf mich, denn bisher war es immer so, das alle anderen welche gebacken haben und ich das immer toll fand, aber zu faul, mich selbst in die Küche zu stellen. Zuhause bei meinen Eltern wurde kaum gebacken. Das lag nicht nur daran, dass es bei uns kein Weihnachten oder Advent oder dergleichen gab, sondern schlicht und ergreifend auch daran, dass meine Mama einfach nicht backen kann. Auch nicht zu Ramadan oder sonst irgendwelchen lustigen Festen. Sagt sie jedenfalls. Macht aber nichts, dafür kann sie besser kochen. Meine Liebe gilt auch eher dem Kochen als dem Backen, aber ich bin bereit zu lernen. (Wofür so ein Blog und ein deutscher Ehemann gut sein können, nicht wahr?) Und ich fand, dass diese Lemon Meltaways ein ziemlich guter Anfang sind. Einfach, aber so so so sooooo lecker! Und als ich diese Plätzchen bei Christina gesehen habe, wusste ich sofort, das werden sie, meine ersten eigenen.

Et voilà:


Ach, ich finde Weihnachten und Advent und Plätzchen und Kerzen undundund einfach super, ehrlich! 

Und weil das alles so schön ist, kommt hier das "Danke-Christina"-Rezept für 40-50 Lemon Meltaways:

150g Butter, weich
ca. 85g Puderzucker 
abgriebene Schale von einer Biozitrone
30 ml Saft einer Biozitrone
Mark einer Vanilleschote (ich habe zum ersten Mal ever das Mark einer Vanilleschote ausgekratzt, das war eine interessante Erfahrung!)
275g Mehl
25g Maisstärke
1/2 TL Salz

(Zubereitungszeit: 25 Min. + 1 Std. im Kühlschrank)

Mehl, Stärke und Salz vermischen.

Butter und Puderzucker mit einem Mixer einige Minuten schaumig rühren, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Vanillemark dazugeben und unterrühren. 

Mehlmischung reinkippen und alles zu einem Teig verkneten.

Diesen in 2-3 Portionen teilen und zu Rollen formen. (Je nachdem, wie groß die Plätzchen später werden sollen. Kleiner ist in dem Fall aber besser, da man die Plätzchen dann in einem in den Mund schieben und sie auf der Zunge zergehen lassen kann. Eine leckere Sache!)

Die Rollen für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Nach dem festwerden im Kühlschrank den Teig aus der Folie wickeln und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. 

Plätzchen im vorgeheizten Ofen (180°C) ca. 10 - 15 Min. backen und darauf achten, dass sie nicht braun werden. (Sonst sehen sie nicht so hübsch aus.)

Nach dem Auskühlen in Puderzucker wälzen.


Viel Spaß beim Nachmachen!